30.10.2016, 22:21 Uhr

Elektrische Muskelstimulation, kurz EMS-Training-steigert Lebensqualität

Da ich große Probleme mit dem körperlichen Gesundheitszustand meiner Gelenke und Muskulatur habe, versuchte ich eine Methode zur Verbesserung dieses Zustandes zu finden. Ich habe viel über EMS Training gelesen und habe für mich kurzer Hand im Regau VITAL im M.A.N.D.U. Studio von Karin Pötzelsberger zum Probetraining angemeldet.

Mit viel Kompetenz und Beratung wurden mir meine Fragen beantwortet und mir die Ängste vor der Trainingsmethode mit elektrischen Impulsen genommen. Es erfolgte eine Analyse meiner Körperzusammensetzung, die meine Schwachstellen schnell und präzise darstellt.

Meine ständigen Gelenkschmerzen, speziell die Rückenprobleme, wollte ich verbessert haben, da sie mir meine Lebensqualität sehr beeinträchtigen.

Ich erfuhr, dass EMS aus der Physiotherapie kommt und auch in der Weltraumforschung und im Leistungssport mit Erfolg eingesetzt wird. Durch kurze Trainingszeiten ist es möglich ein Krafttraining der besonderen Art zu absolvieren und es passt so auch in kurze Freizeitlücken.

EMS-Training alleine kann jedoch auch keine Figurwunder vollbringen, leider wird oft damit geworben und man versucht so die Menschen mit falschen Versprechen zu ködern. Dazu gehören nach wie vor eine gesunde, ausbilanzierte Ernährung und Kontrolle über zugeführte Kalorien und Bewegung. Aktive Übungen und elektrische Reize-die Mischung macht es. Bei jeder Übung wird zusätzlich ein gezielter elektrischer Impuls von außen gesetzt. Das bringt zusätzlicher Spannungserhöhung in der zu trainierenden Muskulatur, die zum Muskelaufbau führt.

Das Training fördert im Zusammenhang mit sportlichen Aktivitäten eine anhaltende Reduktion von Körpergewicht und Körperfett! Die hohe Stoffwechselaktivität während des Trainings bewirkt bis viele Stunden danach einen hohen Arbeitsumsatz der Muskulatur, dh. sie verbrennen eine Menge Kalorien.

Eine fettfreie Muskelmasse fordert somit vom Körper bei Bewegung und Belastung einen höheren Grundumsatz an Kalorien, der somit uns nicht nur fit macht, sondern auch der Figur gut tut.

Toll fand ich, das Chefin Karin Pötzelberger an der Sportuniversität Salzburg studiert hatte und sie aus meiner Sicht das Wissen hat, das EMS-Training kompetent durchzuführen. Immerhin geht es ja um meine Gesundheit.
Die elektrische Muskelstimulation (EMS) erfolgt mit Reizstrom. Dieser soll das EMS-Training deutlich effektiver als herkömmliches Krafttraining machen und für Muskelwachstum sorgen.
Der Coach reguliert die elektrischen Impulse mit Hilfe eines Gerätes, an das der zu Trainierende angeschlossen ist, und zeigt die Übungen (z.B. Kniebeugen, Rumpfübungen ua). Jede Muskelgruppe kann von dem Gerät einzeln gesteuert werden. Damit der Strom auch bei den Muskeln ankommt, bekomme ich speziell leitende Funktionskleidung an, über die eine verkabelte Weste, ein Hüftgurt sowie Manschetten für Arme und Beine kommen. Die Kleidung wird nassgesprüht, damit der Strom besser leitet.
Durch ein Stromkabelanschluss wird man angedockt und die Impulsstärke Muskelgruppe für Muskelgruppe eingestellt.
Nun turnt mein pivater Coach die Übungen vor und ich brav hinterher. Die Übungen dauern 4 Sekunden und dann folgen 4 Sekunden Pause. Durch den Reizstrom wird die natürliche Kontraktion der Muskeln von außen verstärkt, die Anstrengung ist deutlich zu spüren und selbst einfache Übungen können je nach Impulsstärke zur schweisstreibenden Anstrengung werden. Der Strom erreicht auch tiefer liegende Muskelschichten, so auch das Organfett (Viszeralfett),welches je nach Anteil für uns sehr gesundheitsschädigend ist.Es können bei zu starker Erhöhung die Risiken für Schlaganfälle,Thrombosen,Herzinfarkte uvm,stark ansteigen.

Durch das Ems Training habe ich bei mir nach einigen Trainingsstunden vor allem in den Bereichen Taille, Hüfte und Oberschenkel bei gleichzeitiger Straffung von Brust und Armen eine tolle Verbesserung festgestellt und …hurra meine Rückenverspannungen sind weg. Ich kann mich wieder im Rücken schmerzfrei bewegen, was meine Lebensqualität bedeutend verbessert.

Wieviel Physiotherapien habe ich gebraucht, wenn ich vor Schmerzen nicht mehr schlafen konnte. Nach Beendigung dieser war mein Problem wieder da. Ich habe viele Versuche, Zeit und Geld in Behandlungen gesteckt. Nun gehe ich regelmäßig zum Training(1.Mal die Woche) für 20 Minuten und bin froh, dass ich es versucht habe.

Mir wurde jedoch auch geraten, nicht nur ein reines EMS-Training zu absolvieren.EMS kann Ausdauersport, Koordinationstraining und normales Krafttraining auf Dauer nicht ersetzen.

EMS definiert die Silhouette des Körpers und lässt nicht die Kilos purzeln,wie angenommen. Muskeln sind schwerer als Fett, dh gesunde Ernährung und Bewegung sind notwendig, wenn man Gewicht trotzdem verlieren will.

Ich bin nach wie vor vom Trainingserfolg begeistert. Ich habe in Karin Pötzelsberger eine gute Vertraute und Trainerin für den Sport gefunden, die mir mit Ratschlägen und ständig neuen Übungen zur Seite steht, meine Lebensqualität verbessert.
Ich finde,das das Training ist mit 28 Euo pro Trainingseinheit leistbar ist, wenn man an Lebensqualität gewinnt!Wählt man die Einheiten länger,wird auch das Training günstiger.

Es ist einfach, kurz und gelenksschonend, stärkt den Rücken und schützt die Wirbelsäule. Zusätzlich löst EMS Training Verspannungen und trainiert die Tiefenmuskulatur. Unschöne Cellulite wird nachweislich reduziert. Jedes Personal Training wird von einem kompetenten Trainer geleitet.
Was mir am Besten gefallen hat: Man kann sich selbst vor Ort überzeugen indem man einen kostenlosen Probetrainingstermin vereinbart, man bekommt nichts aufgedrängt oder verordnet.
Gern gebe ich die Kontaktdaten weiter,denn es gibt bestimmt noch mehr Menschen mit körperlichen Problemen,wie mich. Ansprechpartner ist MMag. Karin Pötzelsberger, Sportwissenschafterin und med. Trainingstherapeutin, Telefon 0676 88 400 4071
M.A.N.D.U. Regau, Betriebsstr. 13, 4844 Regau

Ob man für diese Trainingsmethode in Frage kommt, sollte man trotzdem mit dem Hausarzt absprechen, da verschiedene Voraussetzungen dazu nötig sind. Um starken Muskelkater nach dem EMS-Training zu vermeiden, setze ich mich zum Abschluss aufs Fahrrad.

Fazit für mich ist einfach eine grosse Verbesserung meiner körperlichen Schwächen und kann es nur weiterempfehlen. Ich bin froh, dass ich diesmal die richtige Methode für mich gefunden habe und hoffe, anderen mit meinem Artikel zu helfen.

Text :A.Zimmermann Fotos :Karin Pötzelberger
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.