14.08.2018, 15:28 Uhr

Erholung daheim und in der Ferne

Johann Reiter urlaubt mit seiner Familie an der Adria. (Foto: Reiter)

Bürgermeister aus dem Bezirk erzählen, wo sie ihren Urlaub im heurigen Sommer verbringen.

BEZIRK (rab). Entweder daheim am See, ein paar Tage in die Ferne schweifen oder am besten beides. Die Ortschefs im Bezirk genießen an ihren freien Tagen Entspannung in der Heimat und versuchen hin und wieder räumlichen Abstand zum oft hektischen Arbeitsalltag zu gewinnen. "Ich war heuer schon 14 Tage in Schweden", erzählt Bürgermeister Herbert Brunsteiner aus Vöcklabruck.

Kleine Auszeiten daheim

Auf einer Rundreise hat er viele Seen, Wälder und Städte angeschaut. "Es war sehr schön, wir hatten jedoch hohe Temperaturen von 26 bis 30 Grad – wir waren knapp unterhalb der Waldbrände." Zurück in der Arbeit versucht der Bürgermeister den Sommer daheim zu genießen. "Ich gehe gerne zwei Stunden Golf spielen, bevor ich ins Büro fahre, und versuche immer, am frühen Abend an den Attersee zu kommen."

Familienurlaub an der Adria

Am Attersee verbringt auch der Seewalchener Ortschef Johann Reiter einen Teil seines Urlaubes. Außerdem zieht es ihn seit 1991 immer wieder an die Adria: "Seit ein paar Jahren haben wir in einem kleinen Ort ein Haus von Bekannten gemietet. Da ist nicht viel los, aber man ist in zehn Minuten in Caorle oder in Jesolo." Johann Baumann aus Frankenburg verbringt ebenso seit 20 Jahren seinen Urlaub in Jesolo. Vergangene Woche war er mit seiner Frau, seinem Sohn und den zwei Enkelkindern dort: "Das passt gut, weil sonst habe ich kaum Zeit, mit den Enkeln zu spielen." Neben dem Familienurlaub unternimmt er gerne Städtereisen mit seiner Frau.

Wandern in Österreich

Urlaub daheim heißt es hingegen bei Elisabeth Höllwarth-Kaiser. "Heuer ist es so perfekt bei uns daheim am See", schwärmt die Bürgermeisterin aus Oberhofen am Irrsee. "Aber daheim ist man halt immer im Amt." Deshalb fährt sie gegen Ende der Ferien mit ihrer Familie noch für einige Tage ins Zillertal und nach Schladming. Erreichbar wird sie dann wohl eher nicht sein.

Erreichbar im Notfall

"Ich bekomme von meiner Familie Handyverbot auferlegt", schmunzelt die Ortschefin. "Man möchte zwar immer erreichbar sein, aber vier bis fünf Tage ohne Handy tun schon gut. Weil in Wirklichkeit passieren ja eh keine Weltuntergänge, wenn man mal nicht erreichbar ist." Der Vöcklabrucker Stadtchef versucht, im Urlaub teilweise abzuschalten: "Ich habe meine Mitarbeiter angehalten, dass sie mich nur in dringenden Fällen kontaktieren. Wenn was Gravierendes passiert, möchte ich aber sowieso informiert werden." Für alle Fälle erreichbar ist auch Johann Reiter: "Das Handy ist immer an, aber während meiner Abwesenheit kümmert sich die Vizebürgermeisterin um alles. Das funktioniert sehr gut." Johann Baumann hebt ebenfalls im Urlaub ab: "Das geht einfacher und schneller, als wenn alles liegen bleibt, bis ich wieder daheim bin."
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