08.11.2017, 16:00 Uhr

Köchen und Kellnern stehen alle Türen offen

Sarah Druckenthane ist begeistert von ihrer Lehre, in der sie zur Köchin und Kellnerin ausgebildet wird.

Lehrling Sarah Druckenthaner ist begeistert von ihrer Ausbildung in der Gastronomie.

DESSELBRUNN (ju). "Ich hab’ auch daheim schon immer gerne in der Küche geholfen", sagt Sarah Druckenthaner aus Roitham (Bezirk Gmunden). Somit war auch das Interesse an einer Lehre in der Gastronomie groß. Einen Ausbildungsplatz fand sie gleich in der Nachbargemeinde, im Land-gasthof Kastenhuber in Viecht am Traunfall. Hier absolviert die 16-Jährige eine vierjährige Ausbildung zur Restaurantfachfrau. Die Doppellehre Köchin und Kellnerin dauert vier Jahre. "Ich kann diesen Beruf nur weiterempfehlen", resümiert Sarah schon nach dem ersten Lehrjahr. Dass die Arbeitszeiten an Sonn- und Feiertagen und am Abend jemanden von diesem Beruf abhalten, kann sie nicht ganz verstehen.

Job mit vielen Möglichkeiten

Auch wenn ihr das kreative Arbeiten in der Küche viel Spaß macht, ist Sarah lieber im Service tätig. "Ich mag den Kontakt zu den Gästen." Nach vier Jahren Lehrzeit hat sie zwei Berufe. "Damit kann ich in der Gastronomie überall hingehen", liebäugelt sie schon jetzt mit späteren Saisonjobs, um möglichst viel Erfahrung zu sammeln.
Druckenthaner ist der erste Lehrling im Landgasthof der Familie Kastenhuber. "Ich würde sofort wieder einen nehmen", sagt Wirt Rudolf Kastenhuber. "Es ist einfach ein schöner Beruf. Man kommt mit Leuten zusammen und kann sich in der Küche mit frischen Lebensmitteln aus der Region kreativ betätigen", so der Gastronom. Dass auch bereits ein Lehrling möglichst selbstständig arbeiten könne, hält Kastenhuber für sehr wichtig. "Nur so kann man auch wirklich etwas lernen. Arbeiten wie Gläser polieren dürfen beispielsweise nur ein Teil der Ausbildung sein."
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