Neues Buch
Dritter Roman von Felix Kucher veröffentlicht

Der Völkermarkter Autor Felix Kucher nimmt in seinem neuen Werk die Leser mit auf eine Reise ins 20. Jahrhundert.
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  • Foto: Paul Feuersaenger
  • hochgeladen von Petra Lammer

Der gebürtige Völkermarkter Felix Kucher hat kürzlich seinen dritten Roman veröffentlicht. In „Sie haben mich nicht gekriegt“ geht es um zwei Frauen im 20. Jahrhundert, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

VÖLKERMARKT. Nach seinem Debütroman Malcontenta“ (2016) und seinem zweiten Roman „Kamnik“ (2018) steht seit dem 22. Februar der dritte Roman von Felix Kucher in den Verkaufsregalen. Darin erzählt er die Lebensgeschichte zweier Frauen im 20. Jahrhundert, die völlig unterschiedliche Lebensentwürfe haben. „Während die eine, eine jüdische Buchhändlerin im fränkischen Fürth nur für ihre Bücher lebt und mit Politik nichts zu tun haben will, ist die anderen ein Arbeiterkind, eine Kämpfernatur, die als überzeugte Kommunistin für die Gleichheit aller Menschen kämpft und in ganz Europa aktiv ist“, erklärt der Autor.

Zwei Viten kombiniert

Marie Rosenberg ist die Buchhändlerin, Tina Modotti die Revolutionärin, die Künstlerin, Schauspielerin, Kommunistin, Spanienkämpferin und vieles mehr war. Beide werden von der Politik eingeholt. Auch Marie muss vor den Nazis fliehen und begründet in New York eine deutsche Buchhandlung, die bis in die 1990er Jahre noch existiert hat. „Ich stoße immer wieder auf interessante Biografien und hier war es reizvoll, zwei Viten zu kombinieren, die sehr gegensätzlich sind“, erklärt Kucher die Idee zu seinem neuesten Werk und führt weiter aus: „Die beiden Frauen sind sich wahrscheinlich nie begegnet. Ich lasse sie dennoch dreimal aufeinandertreffen, wo es möglich gewesen wäre.“

Anfänge bereits im Gymnasium

Seine Liebe zum Schreiben hat Kucher bereits in seiner Kindheit entdeckt. „Geschrieben habe ich schon als Schüler. Am Gymnasium in Völkermarkt habe ich in den 80er Jahren ein paar Schülerzeitungen gemacht, da erschienen die ersten Gedichte“, erinnert sich der Autor. Während des Studiums und auch noch einige Jahre danach hat Kucher vorwiegend wissenschaftlich publiziert. „Studiert habe ich klassische Philologie, mit dem Schwerpunkt Latein, Theologie und Philosophie, dazu ein paar Semester Sprachwissenschaften. Veröffentlicht habe ich dann jahrelang wissenschaftliche Artikel zu Pädagogik und Humanismus, sowie einige Übersetzungen aus dem Lateinischen ins Deutsche.“ Vor rund zehn Jahren hat Felix Kucher damit begonnen, sich für das literarische Schreiben zu interessieren und verschiedene Kurse und Seminare dazu in Deutschland besucht. „Schließlich habe ich mir gedacht: Warum versuchst du es nicht mit einem Roman? Und so ist dann Malcontenta entstanden.“

Kindheitserinnerungen an Völkermarkt

Seit neun Jahren lebt Felix Kucher, der derzeit Direktor des Peraugymnasiums in Villach ist, in Klagenfurt. Mit Völkermarkt verbindet er jedoch immer noch seine Kindheit und die Erinnerungen daran. „Auch die Tätigkeit in zahlreichen Vereinen verbindet mich mit Völkermarkt. Vor meiner Klagenfurter Zeit habe ich 18 Jahre lang mit meiner Familie in der Gemeinde Völkermarkt gelebt.“ 15 Jahre lang war Kucher auch Weinbauer in St. Georgen am Weinberg. „Mit Hilfe der Anrainer habe ich im Jahr 2005 einen Weinberg mit 1.200 Reben unter der Kirche angelegt. Nach 15 Jahren Bewirtschaftung habe ich den Weinberg kürzlich meinem Nachfolger Armin Buchleitner übergeben.“

Der Völkermarkter Autor Felix Kucher nimmt in seinem neuen Werk die Leser mit auf eine Reise ins 20. Jahrhundert.
Nach seinem Debütroman Malcontenta“ (2016) und seinem zweiten Roman „Kamnik“ (2018) steht seit dem 22. Februar der dritte Roman von Felix Kucher in den Verkaufsregalen.

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