Polizei Bezirk Völkermarkt
„Hohe Motivation und Einsatzbereitschaft“

Team im BPK Völkermarkt (v.l.): Bezirksinspektor Günther Kazianka (Leiter Präventionsbüro), Chefinspektor Rudolf Stiff (Kriminalreferent), Bezirkspolizeikommandant Oberstleutnant Klaus Innerwinkler), Hauptmann Gerhard Raffer (Einsatz- und Verkehrsreferent), Bezirksinspektorin Cornelia Petschnig (Führungsunterstützung)
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  • Team im BPK Völkermarkt (v.l.): Bezirksinspektor Günther Kazianka (Leiter Präventionsbüro), Chefinspektor Rudolf Stiff (Kriminalreferent), Bezirkspolizeikommandant Oberstleutnant Klaus Innerwinkler), Hauptmann Gerhard Raffer (Einsatz- und Verkehrsreferent), Bezirksinspektorin Cornelia Petschnig (Führungsunterstützung)
  • Foto: Polizei
  • hochgeladen von Petra Lammer

Bezirkspolizeikommandant-Stellvertreter Gerhard Raffer über die Polizeiarbeit und ihre Stärken im Bezirk und welche Schwerpunkte aktuell gesetzt werden.

Völkermarkt ist ein sehr vielfältiger Bezirk, das macht die Arbeit sehr interessant“, sagt Hauptmann Gerhard Raffer. Seit 1. Jänner 2021 ist er als neuer Bezirkspolizeikommandant-Stellvertreter sowie Leiter des Verkehrs- und Einsatzreferates im Dienst.

Vielfalt

Im Bezirk gibt es sechs Polizeidienststellen und eine Grenzpolizeiinspektion. „Mit 112 systemisierten Bediensteten ist es ein überschaubarer Bezirk, aber mit einem sehr großen und vielfältigen Rayon“, erklärt Raffer. Als markante Punkte nennt er: „Der Einsatz beim Loibacher Feld ist einer der größten Einsätze kärntenweit. Historisch bedingt bergen die Zweisprachigkeit, die Kulturen, die hier zusammenleben, leider auch Konfliktpotenzial – wie man z.B. aktuell an den Ortstafelbeschmierungen sieht. Völkermarkt ist eine Dienststelle, die im See- bzw. Stromdienst auch den Stausee überwacht und mit St. Kanzian haben wir eine namhafte Tourismusregion im Bezirk. Hinzu kommen in einem normalen Jahr viele verschiedene Kultur- und Sportveranstaltungen.“

Zusammenhalt

Als Stärken der Polizei im Bezirk nennt Raffer: „Im Kriminaldienstbereich ist es die sehr hohe Aufklärungsrate. Grundsätzlich eine Stärke ist die hohe Motivation und Einsatzbereitschaft der Kolleginnen und Kollegen im Bezirk. Das merkt man aktuell auch in der Corona-Krise: Die Polizei ist mit Thematiken konfrontiert, die normalerweise nicht zu unseren ureigensten Aufgaben zählen, und trotzdem sind wir bisher sehr gut durch diese Krise gekommen.“

Basis-Polizeiarbeit

Raffer betont die Bedeutung des „Polizeidienstes an der Basis“: „Der Dienst in den Polizeiinspektionen stellt quasi das Rückgrat der Polizei dar. Wir sind der erste Ansprechpartner für die Bevölkerung. Erst in weiterer Folge werden bei Bedarf andere Dienststellen, wie zum Beispiel das Landeskriminalamt, hinzugezogen oder der Akt an diese zur weiteren Bearbeitung abgetreten. Es ist sicher die herausforderndste, abwechslungsreichste und wichtigste Tätigkeit – man ist mit einem großen Facettenreichtum konfrontiert und muss im Erstangriff alles richtig machen.“

Zielgerichtet

Zum Verkehrsreferat gehört die Bezirksverkehrsgruppe mit aktuell 14 Beamten von unterschiedlichen Dienststellen des Bezirkes. Zu den Aufgaben des Referates gehört auch die bezirksweite Einsatzplanung der Verkehrsstreifen. „Grundsätzlich sollten die Verkehrsteilnehmer zu jeder Tageszeit mit Kontrollen rechnen, aber die Statistik zeigt auch besonderen Bedarf in Bezug auf unfallträchtige Straßen und Uhrzeiten auf. Diese Maßnahmen stimmen wir mit den Verantwortlichen der einzelnen Dienststellen ab.“

Präsenz zeigen

Weiter forcieren möchte der Leiter des Verkehrsreferates die sichtbare Präsenz der Polizei: „Die Schulwegsicherung beispielsweise ist mir ein besonderes Anliegen. Wir werden auch weiterhin gezielt Schwerpunktaktionen durchführen. Die Zahlen der Statistik belegen z.B., dass auf den Straßen, unabhängig vom Wochentag, nicht nur um 2 Uhr in der Früh nachweislich alkoholisierte Fahrzeuglenker unterwegs sind, sondern auch um 11 Uhr am Vormittag.“

Schwerpunkte

Koordiniert mit der Landesverkehrsabteilung werden zusätzlich themenbezogene Schwerpunktkontrollen durchgeführt: Im ersten Quartal liegt der Schwerpunkt auf Alkohol und Drogen im Straßenverkehr, im zweiten auf einspurigen Fahrzeugen, im dritten auf dem Thema Geschwindigkeit (auch bezüglich „frisierter“ Mopeds) und im vierten Quartal steht das Thema Sicherheit mit Schulwegsicherung und Kindersicherheit im Mittelpunkt.

Gesamtheitlich

Ein großes Anliegen ist Raffer die Aus- und Fortbildung: Schwerverkehrs-Kontrollorgane, Motorradstreifen sowie spezielle Zusatzausbildung in Bezug auf Suchtgift im Straßenverkehr nennt er als Beispiele. „Es braucht auch an der Basis Spezialisierungen, nicht zuletzt aufgrund immer komplexer werdender Materie“, sagt er und betont aber gleichzeitig, wie unerlässlich gesamtheitliches Denken im Polizeiberuf ist: „Bei Verkehrskontrollen kann man auch auf kriminalpolizeilich relevante Sachverhalte aufmerksam werden. Wir müssen immer das Gesamtpaket sehen, im Sinne einer guten Aufgabenerfüllung.“

Team im BPK Völkermarkt (v.l.): Bezirksinspektor Günther Kazianka (Leiter Präventionsbüro), Chefinspektor Rudolf Stiff (Kriminalreferent), Bezirkspolizeikommandant Oberstleutnant Klaus Innerwinkler), Hauptmann Gerhard Raffer (Einsatz- und Verkehrsreferent), Bezirksinspektorin Cornelia Petschnig (Führungsunterstützung)
Bezirkspolizeikommandant-Stellvertreter Gerhard Raffer

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