Bergwacht Bleiburg
Auf den Pisten der Petzen sind sie im Notfall im Einsatz

Die Retter der Einsatzstelle Bleiburg rücken bei Unfällen auf der Piste aus und leisten erste Hilfe.
  • Die Retter der Einsatzstelle Bleiburg rücken bei Unfällen auf der Piste aus und leisten erste Hilfe.
  • Foto: Archivfoto/ Kameradschaft der Kärntner Bergwacht
  • hochgeladen von Kristina Orasche

Die Kameradschaft der Kärntner Bergwacht – Einsatzstelle Bleiburg ist ehrenamtlich im Einsatz.

PETZEN. Die Kameradschaft der Kärntner Bergwacht – Einsatzstelle Bleiburg – besteht derzeit aus 30 Mitgliedern, die alle ehrenamtlich im Einsatz sind. Passiert auf der Piste ein Unfall, rücken die Bergretter aus und leisten erste Hilfe. Danach erfolgt der Abtransport des Verunfallten zum Rettungsauto oder zum Rettungshubschrauber.

Auf der Piste im Einsatz

Samstags, sonntags, an den Feiertagen und in den Schulferien sind die Bergretter ehrenamtlich im Dienst. "Passiert ein Unfall, werden wir benachrichtigt. Da wir an diesen Tagen direkt vor Ort sind, gibt uns das die Möglichkeit, schnellstmöglich bei den Verunglückten zu sein", erzählen die Retter. Im Durchschnitt rücken die Bergretter täglich zu ein bis zwei Einsätzen aus. Am Wochenende wird die Kameradschaft zusätzlich auch von einem Alpinpolizisten unterstützt. Unter der Woche wird das Bergen von verunfallten Skifahrern oder Snowboardern von Mitarbeitern der Petzen Bergbahnen übernommen. Um bestmöglich für die verschiedensten Einsätze auf der Piste gerüstet zu sein, ist die Einsatzstelle mit der neuesten Ausrüstung ausgestattet. "Die Rettungsgeräte sind alle am neuesten Stand, damit wir gewährleisten können, dass die Verletzten so effizient wie möglich versorgt und so schonend wie möglich abtransportiert werden können", erklärt Obmann Karl Moser.

Neue Mitglieder

Obwohl die Einsatzstelle Bleiburg derzeit 30 Mitglieder zählt und somit eine der größten Einsatzstellen in Kärnten ist, ist der Verein immer auf der Suche nach neuen Mitgliedern. Um im Pistendienst mitarbeiten zu können, sollte man ein guter Skifahrer sein. "Man sollte körperlich in der Lage sein, alle Pisten der Petzen problemlos herunterfahren zu können und dabei einen Verletzten zu transportieren", so Moser.

Die Unfallstelle absichern

Zu Unfällen auf den Pisten kommt es immer wieder, da viele Skifahrer und Snowboarder ihr Können überschätzen und zu schnell unterwegs sind. "Es gilt, nur jene Pisten zu benutzen, die man mit seinem Können auch problemlos bewältigen kann", erklärt Moser. Sollte es dennoch zu einen Unfall kommen, ist es wichtig, die Unfallstelle abzusichern. "Dafür ist es am besten, die Skier verkreuzt in die Piste zu stecken. So sind die nachkommenden Skifahrer gewarnt."

Autor:

Kristina Orasche aus Völkermarkt

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