Frauenpower
Drei starke Frauen in der Landwirtschaft

Elisabeth Flödl, Daniela Pecnik, Andrea Kotschnig (von links)
  • Elisabeth Flödl, Daniela Pecnik, Andrea Kotschnig (von links)
  • Foto: Kristina Orasche
  • hochgeladen von Kristina Orasche

Frauen sind heutzutage aus der Landwirtschaft nicht mehr wegzudenken, sie sind das Rückgrat jedes bäuerlichen Betriebes. Andrea Kotschnig, Elisabeth Flödl und Daniela Pecnik erzählen von ihrem Beruf als Bäuerin.

FEISTRITZ, GLOBASNITZ. Frauen sind das Rückgrat des bäuerlichen Familienbetriebes und Dreh- und Angelpunkt zwischen dem landwirtschaftlichen Betrieb und der Familie. Die WOCHE hat mit drei Bäuerinnen aus dem Bezirk über ihren Beruf gesprochen.

Gestaltende Kraft am Hof

Von den rund 414.000 in der Land- und Forstwirtschaft tätigen Arbeitskräften in Österreich sind 46 Prozent Frauen. Bei den bäuerlichen Dienstleistungen wie Direktvermarktung und Urlaub am Bauernhof sind Bäuerinnen häufig die gestaltende Kraft am Hof und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Erwerbseinkommen. Andrea Kotschnig (55), Elisabeth Flödl (47) und Daniela Pecnik (41) sind Bäuerinnen mit Leib und Seele und unterstützen ihre Männer seit vielen Jahren bei der Arbeit am eigenen Hof. 

Auf eigenen Beinen stehen

"Ich wollte eigentlich nie Bäuerin sein, da meine Eltern auch einen Bauernhof betrieben haben und ich gewusst habe, wie viel Arbeit das ist", erinnert sich Andrea Kotschnig an ihre Jugend. Nach ihrem Schulabschluss hat sie sich deshalb dazu entschlossen, eine Ausbildung zur Hauptschullehrerin zu machen. Einen Beruf abgeschlossen zu haben und somit auf eigenen Beinen stehen zu können, finden die Bäuerinnen wichtig. "Ich habe Wirtschaftswissenschaften studiert und war zwischenzeitlich in der Verwaltung tätig. Seit zehn Jahren bin ich hauptberuflich Bäuerin", erzählt Elisabeth Flödl. Daniela Pecnik hat ebenfalls studiert – Ernährungswissenschaften – und ist seit einigen Jahren als Lehrkraft an der Höheren Bundeslehranstalt für Wirtschaftliche Berufe St. Peter tätig. 

Arbeit mit und in der Natur

Das Schönste an ihrem Beruf ist für die drei Frauen die Arbeit in und mit der Natur. "Man lernt auch von der Natur. Mir ist es wichtig, Bewusstseinsbildung zu leisten und den Leuten zu vermitteln, wie wichtig der sorgsame Umgang mit der Natur und den Lebensmitteln ist", so Flödl. Auch Kotschnig sieht viele Vorteile in dem Beruf der Bäuerin: "Man ist geerdet, da man weiß, wie viel Arbeit hinter den Lebensmitteln steckt. Ein weiterer Vorteil ist mit Sicherheit auch, dass man sich seine Zeit frei einteilen kann und so den Spagat zwischen Beruf und Familie leichter schafft." Daniela Pecnik fügt hinzu: "Für mich ist das Schönste, jeden Tag mit der Natur arbeiten zu können. Durch meine Workshops versuche ich auch, den Wert der Lebensmittel zu vermitteln."

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