Center for Choreography Bleiburg
Eine Hommage an Johann Kresnik

Kresnik gilt als Begründer des Choreografischen Theaters.
  • Kresnik gilt als Begründer des Choreografischen Theaters.
  • Foto: Privat
  • hochgeladen von Kristina Orasche

Der Bleiburger wird elf Jahre nach seiner ersten Inszenierung mit einer Produktion gewürdigt.

BLEIBURG. Das Center for Choreography Bleiburg, das dieses Jahr sein zehnjähriges Jubiläum feiert, veranstaltet nach der Covid-19-bedingten Absage 2020 im Juli 2021 im Rahmen von „CARINTHIja 2020 – 100 Jahre Kärntner Volksabstimmung“ die Produktion „Jemand. Eine Hommage an Johann Kresnik“ im Kulturni Dom Bleiburg.

Kresnik prägt Produktion

Nach der Erfolgsproduktion von Kresnik "Auf uns kommt es an" im Jahr 2009 mit sieben restlos ausverkauften Vorstellungen sollten auch diesmal Johann Kresnik und der berühmte Jazz-Saxophonist Karlheinz Miklin im Gedenkjahr eine Produktion inszenieren. Nach Bekanntwerden des Todes von Miklin und Kresnik im Jahr 2019, wird jetzt Kresnik selbst den roten Faden der Geschichte prägen. Das Stück wirft Schlaglichter auf die Geschichte Kärntens von 1920 bis heute, wo politische Ereignisse unter Historikern und an Stammtischen diskutiert werden.

Auch Helnwein mit dabei

Im Mittelpunkt steht das erlebte Trauma der Ermordung von Kresniks Vater im Zweiten Weltkrieg. Mit im Boot sind wie 2009 Christoph Klimke (Autor), Andreas Seifert (Hauptdarsteller) und Stefan Thaler (Musik). Choreographiert wird das Stück von Christina Comtesse. Regie führt Hannes Hametner. Der Kresnik-Wegbegleiter und Freund sowie Weltstar Gottfried Helnwein kommt nach seiner "KIND-Ausstellung" 2017 wieder nach Bleiburg und wird die Bühne in Szene setzen. Die Premiere findet am 16. Juli statt. Weitere Vorstellungen wird es von 17. bis 25. Juli geben. 

Tänzer und Choreograph

"Johann Kresnik wurde in St. Margarethen bei Bleiburg geboren und galt als Begründer des Choreographischen Theaters sowie als Pionier der deutschsprachigen Tanz- und Theaterlandschaft", erklärt Mirjam Sadjak vom Center for Choreography Bleiburg. Der Tänzer, Choreograph und Regisseur war vor allem für seine spartenübergreifenden sowie hoch politischen und gesellschaftskritischen Arbeiten bekannt. "Primär ging es Kresnik vor allem um eine direkte, unter anderem auch provozierende Ästhetik. Trotzdem inszenierte er nie leere Provokationen, sondern adressierte stets gesellschaftliche Themen, die oft anhand von Biografien erzählt wurden."

Wichtige Stationen

Bekannte Beispiele für Kresniks Biografie-Reigen sind Ulrike Meinhof (1990), Frida Kahlo (1992), Gudrun Ensslin (2005), Rosa Luxemburg (1993), Ernst Jünger (1994) und Hannelore Kohl (2004). "Die wichtigsten Stationen in seiner Karriere waren das Bremer Theater, das Theater Heidelberg, das Theater Bonn sowie die Völksbühne Berlin", erklärt Sadjak.

Goldenes Verdienstzeichen

"2009 produziert Kresnik im Rahmen der Europaausstellung St. Paul/Bleiburg erstmals in seiner Heimat Kärnten. "Auf uns kommt es an" ermöglichte internationales Theaterniveau in der Region, galt als Startschuss für das Symposium „Ballett kann kämpfen“ in Bleiburg und initiiert den darauffolgenden Gründungsprozess des Centers for Choreography Bleiburg." 1990 gewann Kresnik den Berliner Theaterpreis. Kurz vor seinem Tod im Jahr 2019 erhielt er das "Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien". Das Besondere an der Produktion "Jemand. Eine Hommage an Johann Kresnik" ist einerseits, dass der Bleiburger Kresnik damit gewürdigt wird, andererseits aber auch die Thematik: das Stück handelt von der Kärntner Geschichte, vor allem der slowenischen Volksgruppe, seit 1920 und andererseits von der bekannten Geschichte der Ermordung von Kresniks Vater durch Partisanen, als Kresnik nur drei Jahre alt war. "Die Produktion wird noch größer als jene 2009 und wird somit wieder internationales Theaterniveau in Südkärnten erreichen – das Stadttheater Klagenfurt außen vor gelassen – wird es die größte Tanztheaterproduktion, die es je in Kärnten gegeben hat", freut sich Sadjak.

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