Fehlende Hausnummern kosten Ersthelfern wertvolle Zeit

Notfallsanitäter Christoph Urak und Sanitäter Michael Peterschinek (v. li.) bitten darum, die Hausnummern sichtbar anzubringen
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  • hochgeladen von Kristina Orasche

ST. KANZIAN. Christoph Urak ist hauptberuflicher Notfallsanitäter und in seiner Freizeit auch als First-Responder in St. Kanzian, Eberndorf und Stein im Jauntal tätig. Mit einem Problem hat der St. Kanzianer dabei jedoch immer wieder zu kämpfen: die Hausnummern sind bei vielen Häusern nicht sichtbar montiert, was den First-Responder oft wertvolle Minuten kostet.

Mobile Ersthelfer

In einem Ernstfall zählt für den Betroffenen jede Minute. Doch gerade in entlegenen Gebieten kann es bis zu 20 Minuten dauern, bevor die Rettungskräfte vor Ort sind. Um die Patienten bis zum Eintreffen der Rettung zu versorgen, sind die sogenannten First Responder als mobile Ersthelfer im Einsatz. Bei Notfällen in ihrer Wohngemeinde werden sie von der Leitstelle alarmiert. "Wir sind in der Regel vor dem Rettungswagen und dem Notarzt am Notfallort und können dann die Erstversorgung professionell einleiten", erzählt Christoph Urak.

Um 50 Prozent schneller

"Wir sind zu jeder Tages- und Nachtzeit unterwegs. Bei allergischen Reaktionen, einem Herzstillstand oder wenn sich jemand verschluckt, geht es oft um wertvolle Minuten." In der Regel ist Urak um 50 Prozent schneller am Einsatzort als das Rote Kreuz, jedoch nur, wenn der Einsatzort auch schnell gefunden wird. "Navigationssysteme sind zwar gut, trotzdem kann man sich nicht immer darauf verlassen. Oft ist die Adresse, nach der man sucht, auch gar nicht im System gespeichert."

Wertvolle Zeit verstreicht

Überhaupt in der Nacht ist es schwer ein Haus zu finden, dessen Hausnummer nicht sichtbar angebracht ist. "Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass man sich in einer Notsituation nicht darum kümmern kann, aber in gesunden Zeiten sollte sich jeder kurz Zeit nehmen und die Hausnummer so anbringen, dass sie jeder sehen kann." Denn die Zeit, die Urak mit dem Suchen verbringt, ist wertvolle Zeit, die verstreicht: "Wir wollen den Menschen helfen, das geht aber nur, wenn sie uns auch beim Helfen helfen." Auch ein Einweiser vor dem Haus sei hilfreich: "Wenn jemand dort wartet, sieht man gleich, ob man richtig ist. Das spart wieder wertvolle Zeit, die man für die Versorgung des Patienten braucht."

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