Griffen
Kirchplatz und Burgstadl wurden feierlich eröffnet

Bürgermeister Josef Müller eröffnete gemeinsam mit einigen Ehrengästen den neugestalteten Kirchplatz und das Burgstadl.
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  • Foto: Gemeinde Griffen
  • hochgeladen von Kristina Orasche

Kürzlich fand die feierliche Eröffnung des neugestalteten Kirchplatzes und des Burgstadls in Griffen unter Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste statt.

GRIFFEN. Die Marktgemeinde Griffen und zahlreiche Besucher trotzten dem angekündigten Schlechtwetter und feierten mit vielen Ehrengästen und unter Covid-19-Sicherheitsauflagen die Fertigstellung des Herzstücks der Ortskernbelebung. Die "Ortskernbelebung" begleitet die Gemeinde Griffen seit einigen Jahren. Erste Projekte wurden jetzt fertiggestellt (mehr dazu hier).

Meilenstein für die Zukunft

Nach der Heiligen Messe, die von Monsignore Johann Dersula zelebriert und von der Trachtenkapelle Markt Griffen umrahmt wurde, spendete Pfarrer Dersula den Segen für das Burgstadl und den Kirchplatz. Bei der Festansprache freute sich Bürgermeister Josef Müller sichtlich über die Fertigstellung des neugestalteten Kirchplatzes sowie die Revitalisierung des baufälligen alten Stadels, der einst auch als Teil eines Lebensmittelhandels und zu Letzt als Lager diente. Müller nannte das Projekt Ortskernbelebung Griffen als Meilenstein für die Zukunft des Marktes und bedankte sich bei den Bürgern, die seit 2015 im Rahmen des Bürgerbeteiligungsprozesses ihre Ideen und Vorstellungen für ein lebendiges Zentrum eingebracht und diskutiert haben.

Ein laufender Prozess

Ein besonderer Dank galt auch dem Land Kärnten, allen voran Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig, die gemeinsam mit dem damaligen Landesrat Christian Benger die Förderung von Ortskernstärkungen ins Leben gerufen hat, dem Gemeindereferenten Landesrat Daniel Fellner und Landesrat Martin Gruber für die Beteiligung bei der Sanierung der B70 im Ortszentrum. Besonders erfreulich sei für ihn als Bürgermeister, dass die Zusammenarbeit mit dem Vorstand des Vereines Tropfsteinhöhle Griffen so ausgezeichnet funktioniert und die Höhle mit Kassa, Büro, Verkaufs- und Ausstellungsraum im Erdgeschoss des Burgstadls als Mieter eine neue Heimat gefunden hat. Auch steht nun im Obergeschoss des Stadels ein Kultur- und Ausstellungssaal zu Verfügung, der hinkünftig auch als Trauungssaal der Gemeinde dient. "Die Ortskernbelebung ist aber ein laufender Prozess, der uns auch in den nächsten Jahren noch begleiten wird", so Müller.

Stärkung des Ortskernes

Landtagsabgeordneter Bürgermeister Hannes Mak, der Landesrat Martin Gruber mit Grußworten vertrat, nannte das Projekt Griffen als Vorzeigemodell und freute sich, dass mit dem Land Kärnten gemeinsam auch die Sanierung der B70 im Ortsbereich umgesetzt werden konnte. Mak lies es sich aber auch nicht nehmen, seinem Kollegen Müller zum kürzlich gefeierten Jubiläum „25 Jahre Bürgermeister von Griffen“ zu gratulieren. Landeshauptmann-Stellvertreterin Schaunig freute sich, dass Griffen eines der ersten vier Projekte von Kärntner Gemeinden im Jahr 2015 war, die die Zeichen der Zeit erkannt und das Förderangebot des Landes angenommen hat. "Mit der verpflichtenden Bürgerbeteiligung konnte auch sichergestellt werden, dass sich, wie in Griffen besonders schön sichtbar, die Bevölkerung mit den Maßnahmen und deren Umsetzung identifiziert", so Schaunig. Die Stärkung der Ortskerne im ländlichen Gebiet sieht Schaunig als wesentliche Voraussetzung, der steigenden Landflucht zu begegnen und die vorhandenen Ressourcen bestmöglich zu bündeln.

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