Nach Restauration
Orgelweihe in der Filialkirche St. Kollmann

1. Reihe von links nach rechts: Ferdinand Riepl, Josefine Riepl, Prälat Matthias Hribernik, Msgr. Johann Dersula, Bgm. Josef Müller
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  • 1. Reihe von links nach rechts: Ferdinand Riepl, Josefine Riepl, Prälat Matthias Hribernik, Msgr. Johann Dersula, Bgm. Josef Müller
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  • hochgeladen von Simone Jäger

Nach Jahrzehnten erklingt die Orgel wieder.
GRIFFEN. Kürzlich luden die Pfarre Markt Griffen und die Dorfgemeinschaft St. Kollmann zum Festgottesdienst mit Orgelweihe in die Filialkirche St. Kollmann. Die Kirche, die bereits vor rund 800 Jahren erstmals urkundlich erwähnt wird, beherbergt eine barocke Orgel, die Ende des 18. oder Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut wurde und sich in einem desolaten Zustand befand. „Die nicht unerheblichen Kosten für die Restaurierung von Pfeifenwerk, Windlade, Spieltraktur, Klaviatur, Pedale, Bälge und Windkanäle wurden mittels Spenden und Förderungen aufgebracht“, berichtet Ferdinand Riepl, der Koordinator des Orgelprojektes.
Die Orgel wurde auch mit Zustimmung des Bundesdenkmalamtes Wien mit einem elektrischen Winderzeuger versehen.
Simon Kolar, Orgelbaumeister aus Slowenien, der voriges Jahr die Orgel in der Friedhofskapelle in Griffen restauriert hat, wurde auch mit der Restaurierung der Orgel in St. Kollmann beauftragt.
Monsignore Johann Dersula begrüßte voll Freude zahlreiche Gottesdienstbesucher, unter ihnen Bürgermeister Josef Müller, Mitglieder des Gemeinderates und Pfarrgemeinderates sowie Orgelbaumeister Simon Kolar mit Familie und Mitarbeiter.

Dank an alle Beteiligten

Nach der Segung der Orgel, die nach vielen Jahrzehnten wieder zum Klingen gebracht wurde, lauschten die Besucher ergriffen dem Präludium.
Pfarrer Dersula bedankte sich bei Prälat Matthias Hribernik für die Leitung der Feier, bei Musikstudentin Veronika Karner für das Orgelspiel und dem Kirchenchor unter der Leitung von Willibald Mairitsch für die musikalische Gestaltung, bei Simon Kolar für den fachlichen Einsatz, die gute Zusammenarbeit und bei der Dorfgemeinschaft mit Bürgermeister Müller für das Mitgestalten des Festes.
Sein besonderer Dank aber galt Josefine und Ferdinand Riepl, denen die Orgel besonders am Herzen lag, für ihr Engagement für dieses alte Kulturgut.

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