Eisenkappel: 1,8 Millionen Euro fließen in den Kindergarten

So soll der Kindergarten nach dem Umbau aussehen
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EISENKAPPEL-VELLACH. Der Um- und Ausbau des Kindergartens in der Gemeinde Eisenkappel-Vellach ist mittlerweile zu einer unendliche Geschichte geworden. Nachdem bereits im Dezember 2016 der erste Finanzierungsplan beschlossen wurde, waren die Umbauarbeiten wegen der Bemängelung fehlenden Informationen seitens der SPÖ und ÖVP ins Stocken geraten. Der Baubeginn wurde verschoben. Damals waren rund eineinhalb Million Euro für den Kindergartenumbau geplant. Mittlerweile sind die Kosten auf 1,8 Millionen Euro gestiegen.

Fehlende Informationen

Im Juni diesen Jahres sollte bei der Gemeinderatssitzung ein neuer Anlauf unternommen werden, um die Arbeiten am Kindergarten voranzutreiben. Auf der Tagesordnung standen der Finanzierungsplan für den Umbau des Kindergartens und die Vergabe der Arbeiten. SPÖ und ÖVP beantragten jedoch, diese Punkte von der Tagesordnung zu nehmen. Wegen fehlender Informationen könne man dem Finanzierungsplan nicht zustimmen. "Ich bin nochimmer der Meinung, dass dieser Schritt richtig war. Seit Juni hat es im Gemeinderat eine intensive Diskussion gegeben und es sind Informationen geflossen, die vorher gefehlt haben", so Vizebürgermeisterin Elisabeth Lobnik (SPÖ).

Kindergarten ohne Möbel

Ein weiterer Punkt, warum dem Finanzierungsplan im Juni nicht zugestimmt wurde ist, dass darin keine Möbel für den Kindergarten enthalten waren. "Auch die Spielgeräte für die Kinder waren nicht ausfinanziert", so Lobnik. Mit dem neuen Finanzierungsplan sei Lobnik zufrieden: "Es ist zwar eine gewaltig Summe, aber zumindest ist in diesem Plan auch wirklich alles enthalten." Auch Vizebürgermeister Gabriel Hribar (EL) zeigt sich zuversichtlich: "Ich möchte aber auch betonen, dass in der Summe von 1,8 Millionen rund 70.000 Euro als Reserve beanschlagt wurden." Da der Kindergarten im Rahmen der Mustersanierung umgebaut wird, sei das Gebäude nach der Fertigstellung einem Neubau weit überlegen: "Da es für unsere Kinder lange halten soll, macht das auch Sinn", so Hribar.

Baustoff Holz zu teuer

Der obere Stock des Kindergartens soll mit einer Kunststoffpaneele ausgekleidet werden: "Ich bin damit zwar nicht glücklich, da ich persönlich den Baustoff Holz bevorzuge, aber das wäre aufgrund des Preises nicht umsetzbar gewesen", so Bürgermeister Franz Josef Smrtnik (EL). Laut Vizebürgermeisterin Lobnik hätte dies Mehrkosten von 120.000 Euro verursacht: "Dann wären wir jetzt bei einer Investitionssumme von mindestens zwei Millionen Euro." Der Bürgermeister und seine beiden Vizebürgermeister sind sich einig, dass es keine Alternativen mehr zur Kunststoffpaneele gibt, da einige Fördermittel nur noch bis Ende des Jahres zur Verfügung stehen: "Wollen wir diese nutzen, muss so schnell wie möglich mit dem Umbau begonnen werden."

Umbaustart im September

Wann der Um- bzw. Zubau des Kindergartens abgeschlossen ist, hänge jetzt vom Zeitplan der Baufirmen ab. "Unser Ziel ist am 15. September mit den Arbeiten anzufangen. Wir wollen vor der Frostperiode die Gebäudehülle fertig haben, damit im Winter im Innenbereich gearbeitet werden kann", verrät Amtsleiter Ferdinand Bevc. Bis zur Fertigstellung ist die Kindergartengruppe in der alten Volksschule untergebracht.

ZUR SACHE: KINDERGARTENUM- UND AUSBAU

Kosten: 1.853.000 Millionen Euro
Die Außenfassade des Kindergartens wird aus Kostengründen mit einer Kunststoffpaneele ausgekleidet
Die Baumeister-, Elektro- und Sanitärarbeiten wurden bereits an die jeweiligen Firmen vergeben
Die Kindergartenkinder sind derzeit in der alten Volksschule untergebracht

So soll der Kindergarten nach dem Umbau aussehen
In den Umbau des Kindergartens werden rund 1,8 Millionen Euro gesteckt

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