Gallizien
Gemeinde kämpft weiter um einen Nahversorger im Ortszentrum

Bürgermeiser Hannes Mak und Architekt Gerhard Kopeinig informierten die Bürger.
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Gallizien: Die Gemeinde will Nahversorger im Ortskern umsetzen. Platzmangel sorgt jedoch für Probleme.

GALLIZIEN. Der Fortschritt der Ortskernentwicklung sorgte in den letzten Wochen für viel Diskussion in der Gemeinde Gallizien. Im Rahmen des Bürgerinformationsabends gaben Bürgermeister Hannes Mak und Architekt Gerhard Kopeinig von "Arch+More" jetzt einen Überblick über die Arbeit.

Bürgerbefragung

Von Juli bis September 2018 wurde in der Gemeinde eine Bürgerbefragung durchgeführt. Darauf folgten eine Zukunftswerkstatt und vier Workshops, in denen, gemeinsam mit zahlreichen Bürgern, Themen und Projekte für die Ortskernbelebung erarbeitet wurden. Diese zeigten, dass sich die Bürger einen großen Lebensmittelladen, eine Tankstelle und ein neues Gemeindeamt wünschen. Auch eine Kindertagesstätte steht auf der Wunschliste der Gallizianer. Umgesetzt wurden bereits einige Projekte im Freizeitbereich, wie der Hochseilpark beim Wildensteiner Wasserfall, der Neubau des Spielplatzes und der Beachvolleyballplatz. "Der gewünschte Gehweg wird derzeit errichtet", so Mak.

Platzproblematik im Ort

Nicht geklärt ist bisher jedoch das Thema Nahversorgung. "Wir haben bereits Kontakt mit Billa, Spar, MPreis, Nah&Frisch und Adeg aufgenommen. Leider konnten wir diesbezüglich aber noch nichts fixieren." Dem Bürgermeister ist es ein Anliegen, den Nahversorger im Ortskern zu platzieren. Dafür werden von Spar jedoch rund 30 Parkplätze vor dem Geschäft gefordert. "Das ist aufgrund der Platzproblematik im Ortskern sehr schwer umsetzbar." Billa wäre daran interessiert einen Standort in Gallizien zu errichten, jedoch außerhalb des Ortskernes auf der Wiese gegenüber des Gasthofes "Zenkl". Die Gemeinde befürchtet jedoch, dass dadurch der Ortskern weiter aussterben könnte. "Natürlich ist der Billa auch außerhalb des Ortskernes willkommen, wenn es nicht zu einer Lösung innerhalb des Ortes kommt. Lieber wäre uns aber, einen Nahversorger im Ortskern zu haben", so Mak.

"Wir werden weiterkämpfen"

Wird der Billa auf der "Zenkl-Wiese" errichtet, ist auch der Bau eines Kreisverkehres in diesem Bereich im Gespräch. "Die Kreuzung dort wäre ansonsten einfach zu gefährlich", so Mak. Kommt es zu einer Einigung im Ortskern, soll das Geschäft am Standort des derzeitigen Gemeindeamtes errichtet werden. "Der Nahversorger und die Arztpraxis werden dann neben dem Pfarrstadl platziert. Das Gemeindeamt zieht im Obergeschoss ein", erklärt Gerhard Kopeinig. Kommt es zu keiner Lösung im Ortskern, soll dieser attraktiviert werden. "Dann wird das Gemeindeamt saniert, in dem Gebäude Platz für Friseur und Arzt geschaffen und ein gemeinsamer Platz zwischen Pfarre und Verwaltung errichtet", so Kopeinig. "Solange wir von niemandem eine Zusage haben, können wir als Gemeinde nichts machen. Wir werden aber weiterkämpfen", so Hannes Mak abschließend.

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