Nationalratswahl: Das sagen die Parteichefs des Bezirkes

Die Nationalratswahl 2017 ist geschlagen: ÖVP und FPÖ jubeln, SPÖ evaluiert, Katerstimmung bei den Grünen
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  • hochgeladen von Simone Jäger

BEZIRK VÖLKERMARKT. Die Nationalratswahl ist geschlagen und entgegen dem bundesweiten Trend sind im Bezirk Völkermarkt die Roten noch knapp an erster Stelle geblieben (Auszählungsstand 16. Oktober, vorläufiges Endergebnis ohne Wahlkarten). Dennoch haben sie 4,57 Prozent der Stimmen verloren.
"Wir sind angetreten, um österreichweit die Nummer eins zu werden. Das hat nicht geklappt", so SPÖ-Bezirksvorsitzender Jakob Strauß. Er will mit seinem Team evaluieren, was man in Zukunft besser machen könnte: "Unsere tägliche Arbeit muss in der Öffentlichkeit präsenter werden und einen anderen Stellenwert bekommen. Doch gerade bei Nationalratswahlen ist unser Einfluss begrenzt."

Jubel bei der ÖVP

Während die SPÖ im Bezirk mit "einem türkisen Auge" (Zitat Jakob Strauß) davongekommen ist, jubelt die ÖVP. "Wir sind erfreut, dankbar und begeistert über dieses ausgesprochen gute Ergebnis", sagt Bezirksparteiobmann Hannes Mak, "In Gallizien (in dieser Gemeinde ist Mak Bürgermeister, Anm. d. Red.) konnten wir unser Ergebnis sogar verdoppeln." Diesen positiven Schwung wollen die Schwarzen in die Landtagswahlen 2018 mitnehmen.

Dank an Wähler

Die Freude ist auch bei der FPÖ groß. "Wir sind hoch erfreut und voll motiviert im Hinblick auf die Landtagswahlen 2018", sagt Bezirksparteiobmann-Stellvertreter Gerald Grebenjak, "Unser Dank gilt allen Wählern." In der Stadtgemeinde Völkermarkt wurden sie mit über 33 Prozent auf Platz eins gewählt: "Das ist ein Richtwert für die Landtagswahlen." Auf die Frage nach einer möglichen Koalition antwortet Grebenjak: "Alles ist möglich."

Desaster bei den Grünen

Keinen Grund zu lachen haben die Grünen. Allein im Bezirk Völkermarkt verloren sie über zehn Prozent der Stimmen. "Es ist so gekommen, wie es sich abgezeichnet hat", sagt Bezirkssprecher Stefan Grauf-Sixt, "Aber wenn man am Boden ist, muss man wieder aufstehen." Nachsatz: "Ich hoffe, dass uns die Schwarz-Blaue Regierung, so sie denn kommt, nicht wieder so viel Geld kosten wird wie beim letzten Mal."

Das sagen die Neos

Bezirkskoordinator Bernard Smrtnik: "Es freut uns, dass wir, außer in Wien, Stimmen dazugewinnen konnten. Ich denke, es wäre noch mehr drin gewesen, wenn mehr Zeit für Hausbesuche gewesen wäre."
Am Donnerstag soll das endgültige Ergebnis der Nationalratswahl 2017 feststehen.

Genauere Infos zur NR-Wahl 2017:

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