Neue Wahlplattform "Mein Südkärnten/Moja Juzna Koroska" gegründet

Franz Wutti, Gabriel Hribar und Willibald Wutte (von links)
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  • Franz Wutti, Gabriel Hribar und Willibald Wutte (von links)
  • Foto: Silvo Kumer
  • hochgeladen von Simone Jäger

(sj). Der Eisenkappler Vizebürgermeister Gabriel Hribar (Enotna Lista/Einheitsliste, kurz EL), der Sittersdorfer Gemeindevorstand Willibald Wutte (Liste Wutte) und der Ferlacher Stadtrat Franz Wutti (Wahlgemeinschaft Ferlach) präsentierten gestern die neue Wahlplattform "Mein Südkärnten/Moja Juzna Koroska" in Klagenfurt.
Damit wollen sie bei den Kärntner Landtagswahlen, die am 4. März 2018 stattfinden, antreten. Seit vergangener Woche werden Unterstützungserklärungen gesammelt. "Es werden täglich mehr", ist Hribar erfreut.

"Starkes Angebot für Wähler"

Eine eigene Plattform hat das Trio gegründet, da sie mit der jetzigen Landespolitik nicht zufrieden sind. "Die Politik hat es versäumt, den ländlichen Raum mit Qualität auszustatten, damit die Menschen bleiben. Täglich verlassen junge Menschen Kärnten. Hier geht viel Potential verloren", so Hribar. Er ist überzeugt, ein "starkes Angebot für Wähler" zu haben: "Wir sind erfahrene Politiker, die Lösungskompetenzen vorweisen können."

Kooperation mit Neos?

Hribar bestätigte, dass der erweiterte Bundesvorstand der Neos ein Angebot zur Kooperation an die Plattform gerichtet hat: "Wir werden uns das ansehen und in den kommenden Wochen beschließen." Eine mögliches Bündnis sei "sehr konkret". Hribar hätte auch großes Interesse daran, als Spitzenkandidat anzutreten.
Für einen Einzug in den Landtag muss die 5 %-Hürde (ca. 16.000 Stimmen) genommen werden. Hribar sieht die Chancen realistisch: "Mit Bündnissen sind drei Mandate möglich."

Unterstützer der Plattform

Unterstützer der Plattform gibt es laut den Gründern in allen Südkärntner Gemeinden, darunter zum Beispiel der Bürgermeister von Eisenkappel-Vellach Franz Josef Smrtnik (EL) oder der 1. Vizebürgermeister von Globasnitz Peter Hutter (EL). "Bei den Namen wird es noch einige Überraschungen geben", verspricht Hribar.

Franz Wutti, Gabriel Hribar und Willibald Wutte (von links)

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