Bürgermeisterwahl 2021
Wer wird neuer Ortschef in Sittersdorf?

Gerhard Koller (SPÖ) und Willibald Wutte (Team Wutte) stellen sich der Stichwahl.
  • Gerhard Koller (SPÖ) und Willibald Wutte (Team Wutte) stellen sich der Stichwahl.
  • Foto: SPÖ Sittersdorf/Privat
  • hochgeladen von Kristina Orasche

Der Kampf um den Bürgermeistersessel geht auch in Sittersdorf am 14. März in die zweite Runde. Elf Stimmen haben Gerhard Koller im ersten Wahlgang für die 50-Prozent-Hürde gefehlt.

SITTERSDORF. Der Stichwahl blickt Koller, der bei der Wahl am 1. März 49,15 Prozent bzw. 638 Stimmen bekommen hat, deshalb optimistisch entgegen: "Ich habe ein tolles Ergebnis erzielt und die Herausforderung in die Stichwahl zu gehen, stärkt mich umso mehr. Ich vertraue auch darauf, dass am 14. März die Wähler wieder zur Wahl gehen und mir ihre Stimme geben."  29,66 Prozent bzw. 385 Stimmen hat Willibald Wutte bekommen und geht somit mit einem deutlichen Rückstand auf Koller in die Stichwahl. "Natürlich war ein Rückstand noch nie ein Vorteil. Dennoch sehe ich in den nächsten Tagen große Chancen zusammen mit meinem Team weitere Wähler davon zu überzeugen, dass eine möglichst positive gemeinsame Entwicklung unserer schönen Gemeinde nur unter einem unabhängigen Bürgermeister gelingen kann", so Wutte. 

Persönlicher Kontakt wichtig

Beide wollen in den kommenden Tagen versuchen, noch einige Sittersdorfer davon zu überzeugen, ihnen bei der Stichwahl ihre Stimme zu geben. "Meine Ziele sind eindeutig und klar definiert. In den nächsten Tagen werde ich weiterhin zahlreiche Haustürbesuche durchführen und die Wähler persönlich ansprechen. Die sozialen Medien sind natürlich auch ein Teil unserer Werbestrategie. Der persönliche Kontakt ist und bleibt aber das Wichtigste", erklärt Koller. "Leider macht die aktuelle Situation es schwierig, persönlich mit den Gemeindebürgern in Kontakt zu treten. Wir werden unsere Social-Media-Aktivitäten erweitern und planen alle Bürger per Plakate und Flyer – sowie wenn möglich im persönlichen Gespräch – von unseren Zielen und Werten zu überzeugen", führt Wutte aus.

Gemeindearbeit im Fokus

Wutte, der bis 2013 auch Teil der SPÖ Sittersdorf war, ist nach einigen Differenzen aus der Partei ausgetreten und hat seine eigene, unabhängige Partei gegründet. "Die fehlende Kommunikationskultur und die von der sozialdemokratischen Partei und vom Bürgermeister vorgegebene Meinung haben nicht mehr meiner Philosophie entsprochen. Deswegen kam es zum Bruch", erklärt Wutte. Koller möchte gerne mit der Vergangenheit und dem Bruch der Partei abschließen: "Ich pflege gute Kontakte zu allen Gemeinderäten. Man sollte Vergangenes nicht immer wieder aufwärmen. Mich stört es, dass die Medienberichte über unsere Gemeinde in letzter Zeit immer wieder negativ ausfallen. Ich stehe für eine positive Entwicklung in der Gemeinde Sittersdorf über alle Parteigrenzen hinaus und die gute Gemeindearbeit sollte in den Vordergrund gestellt werden", erklärt er. Bereits 2015 gab es in Sittersdorf eine Stichwahl zwischen der SPÖ und dem Team Wutte. Die Stichwahl musste wiederholt werden, da das Wahlergebnis wegen "unzulässiger Wahlwerbung" von Wutte angefochten worden ist. Die zweite Stichwahl konnte Jakob Strauß (SPÖ) schließlich für sich entscheiden.

Positive Entwicklung

Koller sieht sich als geeigneten Bürgermeisterkandidaten, "weil Menschlichkeit, Vertrauenswürdigkeit, Akzeptanz und Wertschätzung wesentliche Merkmale meiner Person sind. Durch meine Tätigkeit im Gemeinderat kenne ich mich in der Gemeinde bestens aus und bin überzeugt davon, dass ich mich für eine positive Entwicklung einsetzen werde." Auch Wutte ist überzeugt davon, dass er die richtige Wahl für Sittersdorf ist: "Als unabhängiger Kandidat gehe ich auf die Anliegen aller Gemeindebürger unvoreingenommen ein und kann so bessere Konzepte und Lösungen für die Weiterentwicklung der Gemeinde erarbeiten als ein Bürgermeister, der vor allem seiner Partei, den Parteimitgliedern und politischen Vorfeldorganisationen vor Bürgern verpflichtet ist. Ich stehe für verbindliche Kommunikation auf Augenhöhe und lade alle ein, mit mir in direkten Austausch zu treten."

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