Sportverein
Der VST Völkermarkt ist sorgenfrei

Günther Barkowits wurde zum zweiten Mal VST-Obmann.
  • Günther Barkowits wurde zum zweiten Mal VST-Obmann.
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  • hochgeladen von Peter Kowal

Der VST Völkermarkt gehört zu den größten Kärntner Sportvereinen.

VÖLKERMARKT. Die Corona-Pandemie macht den meisten Kärntner Sportvereinen schwer zu schaffen. Jedoch nicht dem VST Völkermarkt, der auf gesunden Beinen steht. Dafür sorgt der Vorstand der Raiffeisenbank Völkermarkt, Günther Barkowits. Er wurde im August des Vorjahres wieder zum VST-Obmann gewählt.

Wurde gebeten

"Ich war schon einmal Obmann in der Zeit von 2002 bis 2012. Eigentlich war für mich das Kapitel abgeschlossen. Dann trat Alt-Bürgermeister Valentin Blaschitz an mich heran, noch einmal als Obmann den Verein zu übernehmen", erklärt Barkowits.
Immer wieder taucht die Frage auf, wie schafft es der VST Völkermarkt schadlos durch den Lockdown zu kommen. "Der Verein hat keine Verbindlichkeiten. Sämtliche neun Sektionen sind hoch weiß, sie wirtschaften sehr gut", sagt der Obmann.
Im Raum steht immer wieder die Sanierung der Eishalle. "Leider wurden in letzter Zeit falsche Zahlen kolportiert. Richtig ist, dass ein Kredit aufgenommen wurde. Es braucht sich jedoch niemand vom Verein und den Sektionen Sorgen zu machen. Es gibt Gemeinde- und Stadtratsbeschlüsse, die die Rückführung regeln. Der offene Teil wird durch eine Umschichtung der Sportförderung von der Gemeinde bezahlt. Es gibt also null Risiko für irgendjemanden", klärt Barkowits auf. Von der Finanzierung ist keine der Sektionen betroffen.

Corona-unabhängig

Die Verbindlichkeiten vom Verein für die Eishalle haben somit mit dem operativen Geschäft nichts zu tun. "Wir haben natürlich auch beim Bund um Fördergelder angesucht. Ein Teil für März bis September ist bereits eingetroffen. Ab Oktober wird erst abgerechnet", erklärt der Obmann.

Die Sektionen

Der VST (Völkermarkter Sport- und Turnverein) wurde am 20. Juni 1868 als Turnverein Völkermarkt gegründet. Vereinszweck damals war die Veranstaltung von Turnübungen sowie die Erteilung von Turnunterricht an die Vereinsmitglieder. Nach einer Pause, bedingt durch den ersten Weltkrieg, kamen in den Jahren 1921 bis 1930 die Sportarten Fußball, Faustball, Schwimmen und Leichtathletik zum Turnbetrieb hinzu.
Derzeit gibt es die Sektionen Fußball, Leichtathletik, Ski, Tischtennis, Eishockey, Tennis, Eisschießen, Rudern und Schach. Die Sektionen konnten in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Spitzenleistungen vorweisen. Mit der Ruderin Magdalena Lobnig hat man sogar eine Weltklassesportlerin im Verein. Auch im Fußball wurden immer wieder Spitzenspieler wie Gilbert Prilasnig hervorgebracht.

Von Peter Kowal sen.

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