30 Jahre Transporte Kollitsch
"Ohne gute Mitarbeiter gibt es keine Firma"

<f>Familienbetrieb:</f> Bernadette, Elisabeth, Karl, Bernadette, Vater Josef, Andrea und Karl-Michael Kollitsch (v. li.)
8Bilder
  • <f>Familienbetrieb:</f> Bernadette, Elisabeth, Karl, Bernadette, Vater Josef, Andrea und Karl-Michael Kollitsch (v. li.)
  • hochgeladen von Simone Jäger

Das Transportunternehmen von Karl Kollitsch in Völkermarkt wurde 30 Jahre alt.
VÖLKERMARKT (sj). Von klein auf saß Karl Kollitsch neben seinem Vater Josef Kollitsch im Lkw und hatte ein Ziel vor Augen: Selbst Lkw-Fahrer zu werden. Also erlernte er den Beruf des Kfz-Mechanikers und stieg 1973 in den elterlichen Betrieb ein, der 1959 von Josef Kollitsch gegründet wurde. Das Familien-Unternehmen erbte Karl Kollitschs Bruder Josef. Karl Kollitsch machte sich mit seiner Frau Bernadette am 1. September 1988 mit einem eigenen Transport-Unternehmen selbstständig.

25 Zugmaschinen

Mittlerweile umfasst der Fuhrpark des Frächters 25 Zugmaschinen, mit denen die Mitarbeiter Stahl, Holz, Fertigteile und vieles mehr für Gewerbe und Industrie transportieren. "Wir fahren zu 70 Prozent im Inland und zu 30 Prozent im Ausland", so Kollitsch, der Sprecher der Frächter im Bezirk Völkermarkt ist. 27 Mitarbeiter, darunter auch seine Familie, sorgen für einen reibungslosen Ablauf des Betriebes: "Es ist ein Wahnsinn, wenn man sieht, für welche Top-Betriebe in Völkermarkt und Kärnten man von Völkermarkt aus Waren bis Norwegen liefert."

Mangel an Fachkräften

Stolz ist Kollitsch darauf, als kleiner Frächter große Firmen zu seinen Kunden zählen zu können. Der größte Auftraggeber kommt aus Italien. "Ohne gute Mitarbeiter und gute Kunden gibt es kein Überleben", sagt der Frächter. Den Fachkräftemangel spürt Kollitsch auch in seiner Branche: "Es gibt allgemein einen Mangel an Kraftfahrern." Ihm ist es wichtig, dass die Mitarbeiter ihre Arbeit mit Freude machen: "Ich wurde nie zu etwas gezwungen und so gebe ich es auch weiter."

Druck auf Frächter

Druck allgemein auf Frächter spürt Kollitsch durch die nahe Konkurrenz aus Slowenien: "Sie sind natürlich günstiger, da sie auch geringere Löhne zahlen. Wir setzen dafür auf Pünktlichkeit und Verlässlichkeit."
Die Bahn sieht Kollitsch nicht als Konkurrenz: "Wir transportieren, was mit der Bahn nicht möglich ist." Zu den spektakulärsten Transporten in der Firmengeschichte zählt für den Frächter der Transport der Radarstation auf die Koralpe: "Wo sonst nur Ratracs fahren können, waren wir mit zwei Sattelschleppern oben."

Begeisterung für den Beruf

Die Begeisterung für seinen Beruf ist Kollitsch im Gespräch anzusehen. Auch jetzt noch setzt er sich gerne hinters Lkw-Steuer: "Aber nicht mehr regelmäßig, sondern nur noch als Feuerwehr." Keine Frage also, dass er seine Laufbahn wieder genau so einschlagen würde.

Die Jubiläumsfeier

Am vergangenen Samstag feierte Familie Kollitsch das 30-Jahr-Jubiläum ihres Transport-Unternehmens auf dem Firmengelände in Völkermarkt. Dabei wurde ihnen von der Stadtgemeinde Völkermarkt um Bgm. Valentin Blaschitz auch die Erlaubnis zur Führung des Stadtwappens verliehen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen