FBS Völkermarkt
Sanierung und Modernisierung

Die Fachberufsschule Völkermarkt ist ein Kompetenzzentrum für das Bau- und Baunebengewerbe, errichtet wurde die Schule 1988.
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  • Foto: RegionalMedien
  • hochgeladen von Petra Lammer

Die Fachberufsschule Völkermarkt wird umfassend saniert und erweitert. Fertigstellung 2026 geplant.

VÖLKERMARKT. Mit einer Gesamtinvestition von über 15 Millionen Euro soll die Fachberufsschule Völkermarkt in den kommenden Jahren bis 2026 saniert und erweitert werden. Bildungsreferent und Landeshauptmann Peter Kaiser wird in der kommenden Regierungssitzung gemeinsam mit Finanzreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig einen entsprechenden Akt zur lange diskutierten Sanierung und Erweiterung der Fachberufsschule Völkermarkt zum Beschluss vorlegen.

Standort-Absicherung

„Es ist unsere Aufgabe, die besten Rahmenbedingungen für die Facharbeitskräfte von morgen zu schaffen. Sie sind eine wesentliche Säule unserer Zukunft und ein bestimmender Standortfaktor“, erklärt der Bildungsreferent. Und weist darauf hin, dass diese Maßnahmen dazu beitragen, dem Fach- und Arbeitskräftemangel entgegenzutreten sowie weiters durch diese Investition in Völkermarkt eine Standort-Absicherung einer Infrastruktur abseits des Kärntner Zentralraumes erfolge.

Moderne Infrastruktur

Die Landesregierung arbeitet konsequent an der Umsetzung des Berufsschulstandortekonzeptes. Schrittweise werden die kontinuierliche Adaptierung der Standorte, deren Sanierung und Erweiterung und damit eine Attraktivierung der Schulen und angeschlossenen Internate umgesetzt. „Mit Umsetzung des Berufsschulstandortekonzeptes schaffen wir moderne Bildungsstätten und beste Rahmenbedingungen für die Facharbeitskräfte von morgen", so Kaiser und Schaunig.

Bau- und Baunebengewerbe

Die Fachberufsschule Völkermarkt gilt als kärntenweites Kompetenzzentrum für das Bau- und Baunebengewerbe. Berufsgruppen von der bautechnischen Assistenz über Beton-, Hoch- und Tiefbau bis zu Beschriftungsdesign, Platten- und Fliesenleger, Tapezierer, Dekorateure und mehr werden hier ausgebildet. Seit dem Bau 1988 wurden lediglich Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt. „Wenn wir junge Menschen für die Facharbeit gewinnen wollen, müssen wir das mit zeitgemäßen Ausbildungsstätten tun. In Völkermarkt besteht massiver Aufholbedarf“, sagt Schaunig.

Umfassende Maßnahmen

Die geplanten Maßnahmen: Sanierung des Internates auf die heutigen Anforderungen, Modernisierung der Unterrichtsräume und der digitalen Schulausstattung, Erweiterung der Werkstätten und Adaptierung auf aktuellen Stand der Technik, thermische Sanierungsmaßnahmen sowie nachhaltige Energiegewinnung durch Installation einer Photovoltaik-Anlage.

Mehrfachnutzung

„Es wird nach Zuziehung von Experten, der Bildungsabteilung, der Landesimmobiliengesellschaft und den Vertretern der Schule die erste schulische Großraumhalle kärntenweit entstehen. Und wir streben eine Mehrfachnutzung der Gebäude an, sodass auch Sportlerinnen und Sportler des Ruderleistungszentrums in Ferienzeiten die Internatsräume nutzen werden können“, erklären Kaiser und Schaunig.

Die weiteren Schritte

Da es sich um ein Großbauvorhaben handelt, wird der Kärntner Landesrechnungshof eine Überprüfung der vorliegenden Gesamtkostenaufstellung vornehmen. Es geht nicht nur um die grundsätzliche Genehmigung der Investitionskosten von rund 15 Millionen Euro. Um die behördlichen Genehmigungen zu erlangen und die Aufbereitung sämtlicher Unterlagen für die Rechnungshof-Überprüfung sicherzustellen, geht es im ersten Schritt um die Genehmigung des Planungsbudgets in Höhe von 1,8 Millionen Euro.

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