Unternehmensinsolvenzen um 7,3 Prozent gesunken

In den vergangenen sechs Monaten wurden 85 Insolvenzverfahren über Kärntner Unternehmen eröffnet
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  • hochgeladen von Kristina Orasche

Die Hochrechnung zum ersten Halbjahr 2017 zeigt, dass mit insgesamt 166 insolventen Unternehmen, einen Insolvenzenrückgang von 7,3 Prozent gibt.
In den ersten sechs Monaten des Jahres wurden 85 Verfahren über Kärntner Unternehmen eröffnet. Bei weiteren 81 Insolvenzanträgen war eine Eröffnung mangels Vermögens der Schuldner nicht möglich. „In Summe sind 166 Unternehmen mit Verbindlichkeiten von 82 Millionen Euro insolvent“, berichtet Barbara Wiesler-Hofer, Leiterin des KSV1870 Kärnten.

Kärnten verzeichnet viertgrößten Rückgang

Im österreichischen Durchschnitt sind die Unternehmensinsolvenzen im ersten Halbjahr 2017 um 4,1 Prozent gesunken. Mit Ausnahme von Niederösterreich und Vorarlberg verzeichnen alle Bundesländer Rückgänge. Kärnten hat mit 166 insolventen Firmen ein Minus von 7,3 Prozent und damit nach Burgenland, Steiermark und Tirol den viertgrößten Rückgang.

Weniger Dienstnehmer betroffen

Kleine Betriebe aus dem Bereich der unternehmensbezogenen Dienstleistungen, der Gastronomie und der Bauwirtschaft dominieren das Kärntner Insolvenzgeschehen. Von den Pleiten direkt betroffen sind 350 Dienstnehmer. Das bedeutet einen Rückgang von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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