18.10.2014, 15:43 Uhr

Apfelsaftproduktion bei Familie Erschen aus Globasnitz

Seit Generationen wird auf dem Hof Apfelsaft gepresst. Denn eine Presse gab es schon immer am Hof. Vor ca. 10 Jahren spezialisierte sich die Familie auf Apfelsaft.

GLOBASNITZ (sp). Begonnen hat alles ganz klein mit ein paar hundert Liter Apfelsaft. Heute werden mehrere 1000 Liter am Hof abgefüllt und sowohl für den Verkauf ab Hof als auch für die Gastronomie produziert.
Innerhalb von zwei Wochen wird der Apfel zum Süßmost verarbeitet. Dabei wird auf höchste Qualität geachtet. Erschen: „Wir warten bis zur Vollreife der Äpfel, erst dann werden die Früchte geerntet.“ Um den 15-20.Oktober wenn die Äpfel erntefrei sind, haben die Äpfel den besten Geschmack. Durch das heurige nasse Wetter im August ist der Zuckergehalt ein wenig eingeschränkt, an der Qualität gibt es dennoch keine Abzüge.

Die Ernte
Wenn die Äpfel von den Bäumen gebrockt werden, hilft die ganze Familie und Verwandtschaft mit. Für den Apfelsaft wird ausschließlich die Sorte „Jonagold“ verwendet, denn nur sortenreine Säfte sind am Markt gefragt. „Wir müssen uns gegenüber Pago und Pfanner behaupten können. Deshalb muss die Qualität zu 100% stimmen.“, so Erschen. Dann werden die Äpfel zuerst in Holzkisten gelagert und ca. eine Woche später gepresst.

Vermarktung
Der Trend geht zu Apfelsaft. Erschen erzählt: „Früher wurde der Apfel meist für Most verarbeitet.“ Er wurde im Keller gelagert und gerne zur Jause getrunken. Heute wird er nur noch selten von jungen Leuten getrunken. Jedoch wünscht sich Erschen, dass der Most oder auch Apfelwein auch für die junge Generation wieder in Trend kommt. Er ist sehr dafür bemüht den Most wieder trinkfähig zu machen.
Für die Zukunft wünscht sich Erschen den Saft mehr an die Gastronomie zu bekommen. Den heimische Produkte überzeugen vor allem in Qualität.
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