23.01.2018, 12:09 Uhr

Eisenkappel: Anwesenheit der Schülerlotsen sorgt für Verwirrung bei Autofahrern

Die Schülerlotsen wurden von der Polizei ausgebildet (Foto: KK)

Seit kurzem sorgen Schülerlotsen für die Sicherheit ihrer Mitschüler. Viele Autofahrer wissen jedoch nicht, wie sie sich ihnen gegenüber verhalten sollen.

EISENKAPPEL-VELLACH. 14 Schülerlotsen der dritten und vierten Klassen der Neuen Mittelschule (NMS) Eisenkappel sorgen seit Kurzem dafür, dass ihre Mitschüler den Schutzweg vor der Schule sicher überqueren können.

Von Polizisten ausgebildet

Die Straße, die die Schüler überqueren müssen, um zur Schule zu kommen, ist vor allem in den Morgenstunden stark befahren.
"Eltern und Lehrer haben darum gebeten, nach einer Lösung zu suchen. Ich habe das aufgegriffen, und gemeinsam mit der Polizei und dem Bildungszentrum diese Maßnahme umgesetzt", erzählt die Vizebürgermeisterin Elisabeth Lobnik, Initiatorin des Projektes und zuständig für die Referate Familie und Jugend. Ausgebildet wurden die Schülerlotsen von zwei Polizisten. "Die Ausbildung erfolgte sowohl theoretisch als auch praktisch. Als Abschluss mussten von den Schülern eine praktische Prüfung ablegt werden."


Vor Schutzweg anhalten

Die Schülerinnen sammeln ihre Mitschüler am Straßenrand und warten, bis der Verkehr zum Stillstand gekommen ist. Dann erst wird die Straße überquert. In den letzten Wochen konnten die Schülerlotsen jedoch feststellen, dass die Autofahrer nicht genau wissen, wie sie sich vor dem Schutzweg verhalten sollen, wenn ein Schülerlotse am Straßenrand steht. "Die Lotsen sind nicht berechtigt ein Auto anzuhalten. Dieses muss vor dem Schutzweg zuerst komplett zum Stillstand kommen, dann erst treten die Mädchen auf die Straße und sichern den Schutzweg", erklärt Lobnik. Das sei deshalb besonders wichtig, damit die Sicherheit der Schülerlotsen gewährleistet ist. "Deshalb ist mein Appell an alle Autofahrer: Bitte nähert euch vorsichtig dem Schutzweg und haltet sofort an, wenn ersichtlich ist, dass die Schülerlotsen die Straße betreten wollen."
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