01.09.2014, 14:21 Uhr

Gefahr im Verzug: Rosaliengrotte wegen lockerer Felsen gesperrt

Die Rosaliengrotte ist ein mystischer Ort, der jährlich tausende Besucher anlockt: jetzt herrscht Gefahr im Verzug (Foto: David)
GLOBASNITZ. Die Rosaliengrotte am Hemmaberg in Globasnitz ist ein beliebtes Ausflugsziel. Vergangene Woche musste die Grotte von der Gemeinde gesperrt werden, da sich oberhalb der Grotte Felsen gelockert haben.
"Die Grotte befindet sich in brüchigem Gestein. Der Fels wird jedes Jahr von der Bergwacht behauen, um lockeres Gestein zu lösen", erklärt Bürgermeister Wolfgang Wölbl, "durch die Witterung im heurigen Jahr ist es allerdings so schlimm wie noch nie."
Die Beschauung durch einen Geologen brachte ein ernüchterndes Ergebnis. "Der Geologe empfiehlt, die Rosaliengrotte auf Dauer zu sperren", so Wölbl. Am Donnerstag wird es ein Gespräch in der Gemeinde mit dem Geologen und einer Firma, die Sicherungsarbeiten durchführt geben. "Wir müssen eine Lösung finden", sagt der Bürgermeister.
Vorerst bleibt die Grotte gesperrt, auch für den Rosalienkirchtag, der heuer am 21. September stattfindet, wird sie nicht geöffnet. "Es herrscht Gefahr im Verzug", warnt Wölbl, "ein Hineingehen ist lebensgefährlich, denn es können sich tonnenschwere Felsbrocken lösen. Da hilft auch kein Helm."
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