02.10.2017, 08:20 Uhr

Kleine Lama-Herde als Blickfang in Reifnitz

Marcel, Johannes, Fabian und Gaby Morak mit ihren Lamas
VÖLKERMARKT (sj). Am Bauernhof der Familie Morak vulgo Wedenig in Reifnitz (ja, das Reifnitz bei St. Peter am Wallersberg, in das sich jedes Jahr einige GTI-Fahrer auf der Suche nach dem Wörthersee verirren) tummeln sich seit heuer einige Lamas im Obstgarten. Die Tiere sind ein Blickfang für große und kleine Spaziergänger.

Reinliche Tiere

Johannes Morak hat sie aus Liebhaberei und für seine Söhne gekauft. „Lamas sind in der Haltung anspruchslos, brauchen wenig Futter und sind sehr reinlich“, erklärt der Landwirt. Ihre Weide haben sie Fress- und Kotplätze eingeteilt. „Wenn man sich viel mit ihnen abgibt, werden sie schnell zahm“, ergänzt Gaby Morak. So haben die beiden Söhne Fabian und Marcel den Tieren, die übrigens bis zu 20 Jahre alt werden können, auch schon einige kleine Tricks beigebracht.

Spucken als Verteidigung

Doch die so sanft aussehenden Fellknäule können auch anders. Wenn sie sich bedroht fühlen, spucken sie. „Ihre Rangordnung kämpfen sie untereinander aus, indem sie sich gegenseitig mit ihren Hälsen versuchen auf den Boden zu drücken“, so Gaby Morak, „Unbestrittende Chefin der Herde ist Lama Elli.“

Nachwuchs im nächsten Jahr

Der jüngste in der Herde ist der drei Monate alte „Snowball“. „Lamas sind zwölf Monate lang trächtig. Nach der Geburt säugen sie ihre Fohlen sieben Monate“, weiß Johannes Morak. Im nächsten Jahr hoffen die Moraks auf weiteren Nachwuchs von Lama-Dame Lea.
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