06.10.2014, 09:54 Uhr

Vergoldeter Honig aus Ruden

Die Preisträger: Hubert Motschnig, Obmann Josef Kuschnig, Martin Karlbauer, Franz Sniedl (stehend, v. li.) und Heinz Rupitz mit Brigitte Sniedl
RUDEN. Besonders fleißig waren heuer die Bienen und Imker des Bienenzuchtvereins (BZV) Ruden. Bei Honigprämierung des Landesverbandes für Bienenzucht in Kärnten, die im September stattfand, wurden gleich fünf Imker des Vereins für ihren Waldhonig mit Gold ausgezeichnet. „Von insgesamt 221 Einreichungen aus Kärnten stammten fünf von uns. Und wir haben gleich fünfmal Gold erhalten“, ist Obmann Josef Kuschnig stolz.
Der Verein besteht aus 54 Mitgliedern, die aktuell 620 Bienenvölker bewirtschaften. Damit ist der BZV Ruden gemessen an der Mitgliederzahl der zweistärkste Verein im Bezirk, nach Bad Eisenkappel.
Arbeit macht die Imkerei jedoch nicht nur im Sommer. „Im Winter sind wir mit Instanhaltsungsmaßnahmen, Reinigung und Verkauf beschäftigt“, so Kuschnig. Ab dem Frühjahr werden die Bienen dann gefüttert, gehegt und gepflegt. „Bei uns gibt es zum Glück keine Faulbrut, aber wie alle haben wir es natürlich mit der Varroamilbe zu tun“, ergänzt Imker Hubert Motschnig.
Nicht unerheblich für die Qualität des Honigs ist auch die Standortwahl für die Bienenvölker. „Wir haben unsere Standorte am Wallersberg, Weisseneggerberg und am Südhang der Saualm“, verrät Kuschnig. Der feuchte und kühle Sommer ließ dem ersten Blütenhonig keine Chance. „Den haben die Bienen selbst gegessen, da sie im Sommer aufgrund des Wetters weniger Flugtage hatten“, erklärt der Obmann. Doch der dunkle Waldhonig war heuer im wahrsten Sinne des Wortes „goldrichtig“.
Neben all der Leidenschaft für Bienen und deren Produkte kommt im Verein jedoch auch das gesellschaftliche Leben nicht zu kurz. So gibt es neben der obligatorischen Jahreshauptversammlung im Jänner auch jedes Jahr im Sommer ein Grillfest und einen Ausflug. „Die gute Gemeinschaft trägt auch ihren Teil zum Erfolg bei“, sagt Kuschnig.
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