12.10.2014, 23:30 Uhr

Das Innenleben eines Kraftwerkes

GALLIZIEN. Die Kelag verfügt über 67 Kraftwerke in Kärnten. Eines davon ist das Kraftwerk Freibach in Gallizien, das mit seiner Leistung von 17 Megawatt rund 8000 Haushalte mit Storm versorgt. Das Wasser für die Stromerzeugung kommt aus dem Freibacher Stausee und wird über Abtei mittels einer Rohrleitung in das Kraftwerk gepumpt. Dort prallt es mit einer Geschwindigkeit von 5,5 Kubikmetern pro Sekunde auf die Turbine.
Momentan stehen die Maschinen jedoch still, da Revisionsarbeiten durchgeführt werden. "Das ist alle 4000 Betriebsstunden, das heißt im Schnitt einmal im Jahr, notwendig", erklärt Betriebsleiter Günther Wadler von der Kelag.
Dann werden die beiden Maschinensätze, die sich in Freibach befinden, einer gründlichen Inspektion unterzogen. "Der zweite Maschinensatz kann sich auch in die umgekehrte Richtung drehen und so 1,2 Kubikmeter Wasser pro Sekunde von der Drau in den Stausee zurückpumpen", so Wadler, "dies war heuer aufgrund des nassen Sommer jedoch fast nicht nötig."
In Kärnten gibt es zwei Wartungseinheiten für Kraftwerke der Kelag: Ost (Fragant) und West (Wolfsberg). "In Wolfsberg betreuen 18 Mitarbeiter 32 Kraftwerke. Sie sind für Wartung, Betrieb und Instandhaltung zuständig", ergänzt Wadler. Es gibt eine wöchentliche Checkliste, die die Mitarbeiter in den Kraftwerken und Außenanlagen abzuarbeiten haben. "Die Kraftwerke werden alle zentral über Klagenfurt ferngesteuert", so Wadler, "auch wenn in Freibach die Revisionsarbeiten abgeschlossen sind, wird das Kraftwerk wieder der Hauptschaltleitung übergeben."
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