Großer Josef Krainer-Preis verliehen

Susanne Sackl-Sharif bekam den großen Josef Krainer-Preis verliehen.
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Eine große Ehre für die Bärnbach-erin Susanne Sackl-Sharif. Sie wurde nun mit dem großen Josef-Krainer-Preis für ihre Verdienste geehrt. Die gebürtige Voitsbergerin war bereits in der Kindheit und Jugend sehr umtriebig und mit vielen Menschen in Bärnbach bekannt. Seit früher Jugend interessierte sie sich sehr für Musik, zunächst als Beatles-Fan und große Verehrerin der Grunge-Band Nirvana, später zog sie Rock und Metal an. Als "Ausgleich" standen dem zwölf Jahre Violinunterricht in der Musikschule Bärnbach gegenüber. Seit 1996 ist sie Mitglied des Weststeirischen Kammerorchesters.

Heavy Metal
In Graz inskribierte sie Musikwissenschaft mit den Schwerpunkten Musiksoziologie und Musikpsychologie. In ihrer 2007 abgeschlossenen Diplomarbeit behandelte sie den Einfluss der musikalischen Ausbildung auf die Klangfarbenwahrnehmung. Parallel startete sie mit dem Bakkalaureatsstudium Soziologie, in dem sie sich verstärkt dem Schwerpunkt Frauen- und Geschlechterforschung widmete. Das darauffolgende Mastersstudium der Soziologie schloss sie im Juni 2010 mit ihrer Masterarbeit über "Männerbilder im musikalischen Genre Heavy Metal" ab. Zu dieser Zeit war sie auch bereits im Doktoratsstudium Musikwissenschaft aktiv. 2014 promovierte sie in den Fächern Systematische Musikwissenschaft und Kultursoziologie in Graz. Der Titel ihrer vielfach gelobten herausragenden Dissertation, die durch ein Doktorandinnen-Stipendium der Universtität Graz finanziert wurde, lautet "Gender - Metal - Videoclips. Eine qualitative Rezeptionsstudie". Sie widmete sich auch hier ihrem großen Interessensgebiet, dem Metal. Mit ihrer außerordentlich sorgfältigen und umfassenden Studie, in der sie einen genauen Blick auf diesen speziellen Bereich der Jugendkultur warf, leistete sie einen wichtigen Beitrag zur Regionalmusikforschung.
Ab 2006 war Sackl-Sharif drei Jahre lang als Jugendkoordinatorin der Stadt Bärnbach in den Bereichen Sozialarbeit, Medienarbeit und Veranstaltungsorganisation tätig. Seit 2009 ist sie Lehrbeauftragte an den Universitäten Graz und Salzburg. Zwischen 2010 und 2014 war sie für verschiedene Forschungsarbeiten als Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der Uni Graz beschäftigt, zuletzt als wissenschaftliche Projektmitarbeiterin im Bereich der Geschlechtersoziologie. Sie reiste für Forschungsaufenthalte nach Basel, Wien, Innsbruck und Berlin, ihre Vorträge als Musikwissenschaftlerin, Soziologin und Geschlechterforscherin sind nicht nur in ganz Österreich, sondern auch in Deutschland, Ungarn und der Schweiz gefragt. Ihre Expertise wurde zudem bereits in mehreren Radiobeiträgen und Presseartikeln herangezogen. Sackl-Sharif ist Mitglied der Gesellschaft für Musikforschung und seit kurzem auch kooptiertes Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung. Aktuell ist die Bärnbacherin für ein Forschungsprojekt zum Thema "Politische Partizipation im Bezirk Voitsberg" bei "Spectro" in Graz beschäftigt.

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Bgm. Bernd Osprian gratulierte Susanne Sackl-Sharif herzlichst zum Preis.

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