Adventlauf für Marko Amreich nach Köflach - ein Duo lief 100 km

Startschuss in Mariazell. Die weststeirischen Adventläufer bewältigten 140 Kilometer.
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Einen großen Wunsch hatte Adventlauf-Organisator Alfred Gert vor dem 11. Adventlauf über 140 Kilometer von Mariazell nach Köflach, um der weststeirischen Bevölkerung das Gnadenlicht zu bringen: Schnee. Und dieser Wunsch wurde ihm mehr als erfüllt. Denn bei der Übergabe des Friedenslicht in Mariazell schneite es leicht, auf den Seeberg hinauf herrschte dichter Schneefall, der die Läufertruppe bis nach Frohnleiten begleitete. "Es war richtig kitschig", freute sich Gert. "In den letzten fünf Jahren hatten wir keinen Schnee."

Eine Punktlandung

Trotz einiger krankheitsbedingter Ausfälle kamen die Läufer punktgenau zu Heiligen Messe nach Köflach, die Pfarrer Johannes Baier zelebrierte und die von Harald Fripertinger musikalisch umrahmt wurde. "Da möchte ich Christian Götzl und Anton Scherr meinen besonderen Dank aussprechen", so Gert. "Denn das Duo lief 100 Kilometer und hatte maßgeblichen Anteil, dass das Friedenslicht auf der ganzen Strecke von Läufern getragen wurde, was mir sehr wichtig ist." Übrigens wird dieses Licht in Mariazell in einer Grubenlampe entzündet, die noch im weststeirischen Bergbau im Einsatz war. "Diese Lampe hatten wir all die elf Jahre hindurch."

Großzügige Menschen

Der Adventlauf stand im Zeichen der Spenden für die Familie des verstorbenen Jugendtrainers Marko Amreich. Gert war von der Großzügigkeit der Spender überwältigt. "Wir haben mit der Familie vereinbart, dass wir im Zuge einer Nachbesprechung des Adventlaufs im Februar die Gesamtsumme übergeben werden." Was sehr positiv war: "Ich wollte den Lauf unter das Motto Weststeirer helfen Weststeirern stellen, aber es kam Hilfe aus der ganzen Steiermark", erzählt Gert. Kräftige Unterstützung gab es aus der Süd- und Oststeiermark. So lief Gerald Stoiser vom gleichnamigen Hotel in Loipersdorf - er ist auch im Vorstand des GAK - die Bergetappe auf den Seeberg und begleitete den Tross bis nach Kapfenberg.
Stichwort Kapfenberg: Dort wurden die Läufer mit Leberkässemmeln und Punsch bei offenem Feuer bewirtet. In Pernegg spielte der Wirt selbst auf und in Geistthal öffnete das GH Rainer in aller Früh seine Pforten, um die Läufer zu bewirten. Ab dem GH Müller in Afling stießen nicht nur Familienmitglieder von Marko Amreich dazu, sondern auch viele Kinder und die Naturfreunde unter Joachim Jauk, sodass rund 80 Läufer die letzte Etappe von Afling über Bärnbach nach Köflach bewältigten. Alle Messbesucher erhielten in Köflach das Friedenslicht mit einer kleinen Kerze überreicht. "Wir sind schon eine richtige Adventlauffamilie geworden, ein unbeschreibliches Gefühl", resümiert Gert dankbar.

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