Auch Familienarbeit soll bezahlt werden

Aus ganz Österreich trafen sich die Frauen zur hitzigen Diskussionsrunde.
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  • hochgeladen von Renate Sabathi

Geballte Frauenpower in einer hitzigen Diskussionsrunde, so präsentierten sich die Damen des Stronachteams aus ganz Österreich im Rahmen eines Symposiums. Geleitet wurde das erste Frauen-Power-Treffen von der Frauenbeauftragten Steiermark Michaela Lukmann, eine Bärnbacherin. "Wir Frauen vom Team Stronach sind nicht politikmüde, wir fangen gerade richtig an...", war der kämpferische Einstieg in die Diskussionsrunde.
Obwohl der Frauenanteil in Österreich weit höher liegt als jener der Männer, ist gerade diese Bevölkerungsgruppe in vielen Bereichen benachteiligt. "Derzeit bewegen sich über drei Millionen Bürgerinnen an der Armutsgrenze und mit ihnen deren Kinder, beim derzeitigen Bevölkerungsstand entspricht das über 35 Prozent", ist die Aussage von Michaela Lukmann. "Wir wollen eine Gleichstellung der Frauen, ob sie im Berufsleben stehen oder daheim ihre Kinder erziehen oder Familienangehörige pflegen, auch diese sehr wertvollen Beiträge für unsere Gesellschaft sollen entlohnt werden. Ihrer Meinung nimmt die Regierung diese Probleme zu wenig ernst, es werden an anderer Stelle Unmengen von Steuergeldern verschwendet. Eine weitere Forderung der Frauen ist eine Mindestsicherung der Jugendlichen zwischen 19 und 25 Jahren.
Ein weiterer sehr wichtiger Punkt für Alleinerzieherinnen ist die Sicherheit der ihnen zustehenden Allimentationszahlungen. Derzeit ist es so, dass gerade diese Forderung Anlass für Streitigkeiten unter den Eltern sind. "Dabei müssen Gerichte bemüht werden, was Zeit und Geld kostet. Diesen Verwaltungsaufwand könnte man auf einfache Weise einsparen", ist Lukmann überzeugt. Man könnte diese Zahlungen direkt über die Sozialversicherung an die Mütter überweisen, da bei diesen Stellen die genauen Zahlen über Einkommen der Väter aufliegen.
Eine der größten Herausforderungen für Frauen ist das Thema der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Deshalb wünschen sich die Frauen in der Gesellschaft Strukturen, die es ermöglichen, diese Balance zu schaffen. Sie fordern den Ausbau von Schulen für ganztägige Kinderbetreuung, die gut ausgestattet sind mit Lern- und Sporteinrichtungen, wo die Kinder zumindest eine gesunde Mahlzeit pro Tag bekommen.
Nach der lebhaften Diskussion gab es einen Vortrag der Allgemeinmedizinerin Bernadette Sonnleitner über alternative Medizin und interessante Ausführungen über ätherische Öle.
Nach diesem etwas ruhigeren Programmpunkt ging die lebhafte Debatte in die nächste Runde.

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