Söding-St. Johann
Ausbau der Nachbarschaftshilfe

Die Nachbarschaftshilfe gibt es seit 25 Jahren, sie wurden von Rudolf Feiertag und Ferdinand Lackner aufgebaut.
  • Die Nachbarschaftshilfe gibt es seit 25 Jahren, sie wurden von Rudolf Feiertag und Ferdinand Lackner aufgebaut.
  • Foto: Muhri
  • hochgeladen von Harald Almer

Eine gelebte und organisierte Nachbarschaftshilfe gibt es bereits seit 25 Jahren.
SÖDING-St. JOHANN. Im März 1994 überlegten sich Rudolf Feiertag und Ferdinand Lackner mit ihren Gattinen, wie den Bürgern aus dem Gemeinde- und Pfarrgebiet die Pflege und Betreuung von Angehörigen zu Hause erleicht werden können. Dazu wruden Krankenbehelfe wie elektrische Krankenbetten angekauft und bei Bedarf kostenlos zur Verfügung gestellt. Am Anfang wurden sogar die Mittagsmenüs, welche von der Küche der Lebenshilfe zubereitet wurden, von den freiwilligen Helfern ehrenamtlich zugestellt. Mittlerweile hat das Bezirks-Pflege und Seniorenheim Voitsberg oder das Gasthaus Gangl aus Ligist die Essenszustellung übernommen.

25 Jahre Nachbarschaftshilfe

Vor kurzem legten die beiden Familien, die während ihrer 25-jährigen ehrenamtlichen Tätigkeit gemeinsam auch alle Wartungen, Reparaturen und Reinigungen der Krankenbehelfe vorbildlich erledigt haben, ihre Funktionen zurück bzw. übergaben sie an Johann Hackl und Roman Feiertag, die bereits in der Vergangenheit mitgearbeitet hatten. 
Dieses Projekt wurde in all den Jahren von vielen Menschen unterstützt. Finanziell gab es immer wieder Spenden durch die Bevölkerung, aber besonders das Männerballett hat den Erlös ihrer zahlreichen Veranstaltungen der Nachbarschaftshilfe zur Verfügung gestellt. Eine große Hilfe kommt von den Mitarbeitern der Gemeinde, welche die Krankenbehelfe zustellen und vor Ort auf- und abbauen.

Verstärktes Miteinander

Die Nachbarschaftshilfe ist aus der Gemeinde Söding-St. Johann nicht mehr wegzudenken. Das war auch der Grund, warum im Bürgerbeteiligungsprojekt "Verstärktes Miteinander" der weitere Ausbau der Nachbarschaftshilfe die meisten Stimmen bekam. Inzwischen fanden sich einige Menschen zusammen, die bereit sind, diese Hilfe weiter auszubauen. In Betracht kommen nicht nur alte, betagte oder schwerfällig gewordene Menschen, die sich in Begleitung sicherer fühlen, sondern auch Familien, Ehepaare oder Einzelpersonen, die durch Krankheit oder einen Notfall kurzfristig Hilfe benötigen. Selbst kleinere Reparaturen oder fallweise Hilfsdienst im Alltag können von den Helfern und Helferinnen kostenlos geleistet werden.

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