Betreubares Wohnen im Bau

Die Pfarrkirche ist ein Wahrzeichen der Gemeinde St. Johann-Köppling.
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  • Die Pfarrkirche ist ein Wahrzeichen der Gemeinde St. Johann-Köppling.
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Seit einigen Jahren wird das Ortszentrum von St. Johann-Köppling umgestaltet. War es zuerst der neue Kindergarten, der hier errichtet wurde, kam als nächstes der Dorfplatz mit einem Dorfbrunnen an die Reihe. Als dritten Schritt hat die Gemeinde nun zusammen mit der ÖWG die Errichtung des Betreubaren Wohnens in Angriff genommen. 14 Einheiten befinden sich gerade im Bau, davon sind zwölf Ein-Personen-Wohnungen und zwei Zwei-Personen-Wohnungen. "Sollte aus dem betreubaren einmal ein betreutes Wohnen werden, weil sich einige Bewohner nicht mehr selbst versorgen können, ist das auch kein Problem", sagt Bgm. Erwin Dirnberger. "Es wird ein Sozialraum errichtet, weitere Kapazitäten sind frei." Überlegt wird auch, eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Betreubaren Wohnens zu errichten.
Da im Keller des neuen Kindergartens eine Hackschnitzelheizung installiert wurde, wird jetzt auf dieser Basis ein kleines Nahwärmenetz ausgebaut. Das Gemeindeamt, das Betreubare Wohnen, der Kindergarten plus einige Wohnobjekte werden mit dieser alternativen Heizanlage versorgt.
Ein ähnliches Projekt läuft bei der Volksschule, hier wird die Heizung ebenfalls umgestellt. Denn der Kirchenwirt baut eine Nahwärmeanlage, die in Zukunft auch die Schule und den Festsaal mitversorgen wird. Auch ein weiteres Wohnhaus kommt dazu, die bestehenden Wohnhäuser kommen da nicht mehr in Frage. Der Vorplatz vor der Schule und der Mehrzweckhalle ist Dirnberger überhaupt ein großes Anliegen. Nach Beendigung der Nahwärmeanlage werden der Vorplatz und die Zufahrt zur Schule neu gestaltet.
Im Gebäude der Volksschule ist auch die Nachmittagsbetreuung untergebracht, die weiterhin eine Erfolgsstory ist. Denn von den 116 Schülern nehmen zwischen 32 und 35 Kinder - also ein Drittel mit steigender Tendenz - dieses Angebot an. Ein fast einzigartiges Angebot, denn die Nachmittagsbetreuung ist komplett flexibel. "Es ist egal, ob die Kinder zwei oder fünf Stunden brauchen, ob sie einen Tag da sind oder fünf, auch wochenweise kann gewechselt werden", sagt Dirnberger. "Wir haben das Personal für die Nachmittagsbetreuung selbst angestellt, um die Flexibilität beibehalten zu können." Das Essen wird beim nahegelegenen Kirchenwirt eingenommen. Im Kindergarten gibt es derzeit zwei Gruppen, da könnte bald eine dritte dazukommen, denn der Bedarf ist gegeben.
Puncto Infrastruktur stehen Ausbesserungsarbeiten am Bahnhofs- und Kirchweg an. Auch zwei Buswartehäuschen werden fertiggestellt, da überlegt Dirnberger, auch die übrigen, schon bestehenden, zu sanieren. Am Sportplatz ist eine Solaranlage für die Warmwasseraufbereitung geplant. Er wird ebenso gut genützt wie der Street Soccer Platz, der für alle zugänglich ist. Zur Infrastruktur gehört auch die Musikschule, die St. Johann seit 1948 mit Ligist und Krottendorf zusammen betreibt.

Autor:

Harald Almer aus Voitsberg

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