Drei Monate "Aktion scharf" vor dem Lokal Stau

Hannes Schlosser setzt drei Monate lang auf eine "Aktion scharf".
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  • hochgeladen von Harald Almer

Die Vorfälle am 21. Jänner rund um das Köflach Lokal Stau wirbelten mächtig Staub auf. Um die Situation insgesamt in den Griff zu bekommen, trafen sich am Mittwoch Hannes Schlosser, Besitzer des Lokal Stau, und Postenkommandant Mario Krug zu einem Gespräch, um gemeinsam Lösungen für die Zukunft zu erarbeiten.

Gutes Gespräch

"Es war ein sehr gutes Gespräch und wir haben einen anderen Blickwinkel bekommen", resümierte Schlosser. "Es kann nicht sein, dass Polizisten von Jugendlichen angespuckt und bedroht werden." Und so werden bereits für das kommende Wochenende Maßnahmen gesetzt, auch in Hinblick auf den Maturaball des Gymnasiums. So wird laut Bezirkspolizeikommandant Johann Hohl der Volksbank-Parkplatz zum "Taxistand", auf der Kärntnerstraße dürfen die Taxis nicht stehen bleiben. "Wir werden unser Security-Team verdoppelt. Am Samstag werden sechs Mann bei uns Dienst machen", sagt Schlosser. An den nächsten Wochenenden sind dann vier Security-Leute im Einsatz. "Zwei davon haben den Auftrag, die Leute aufzufordern, ins Lokal zu gehen oder das Areal frei zu machen. Und bis 5 Uhr gibt es Einlass, dann nicht mehr." Diese Maßnahmen ergreift Schlosser vorerst drei Monate lang. "Eine Aktion scharf."

Neues Einsatztelefon

Zusätzlich wird es ein Einsatztelefon geben. "Der Security-Leiter steht eng mit der örtlichen Polizei in Kontakt und wird jeden Vorfall melden, auch umgekehrt werden die Polizisten die Security kontaktieren, wenn es Probleme gibt", so Schlosser. Weitere Pläne wurden ebenfalls erarbeitet und reichen von Absperrgittern - natürlich nur in Absprache mit der Stadtgemeinde -, bis hin zu einem Onlineregistriersystem, um auch (temporäre) Lokalverbote aussprechen und exekutieren zu können.
Bgm. Helmut Linhart wurde über das Gespräch informiert. "Wir sind noch am Rechechieren, welche Maßnahmen wir setzen werden. Ich verstehe Lokalbesitzer Schlosser, aber ich verstehe auch die Anrainer, daher wird es Lösungen geben müssen." Sauer stieß Linhart die Reaktion der Opposition auf. "Ein Gemeinderat macht offenbar ausgeprägte Oppositionspolitik. Ich frage mich, ob das Wort des Fraktionsvorsitzenden und Vize-Bgm. Bernd Jammernegg noch Gewicht in dieser Partei hat."

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