Lipizzanergestüt Piber
Ein digitales Museum in historischen Mauern

Das Lipizzanergestüt Piber bekommt ein hochmodernes Museum, wo Digitales eine große Rolle spielt.
  • Das Lipizzanergestüt Piber bekommt ein hochmodernes Museum, wo Digitales eine große Rolle spielt.
  • Foto: ranfilm
  • hochgeladen von Harald Almer

Ambitioniertes Forschungsprojekt der Spanischen Hofreitschule mit dem Ludwig Boltzmann Institut im Lipizzanergestüt Piber.

KÖFLACH. Die Zusammenarbeit der Spanischen Hofreitschule mit dem international renommierten Ludwig Boltzmann Institut für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie begann mit einer umfassenden Digitalisierung der historischen Gebäude und der Landschaft des Lipizzanergestüts Piber. In enger Zusammenarbeit mit der Hofreitschule und der Gestütsleitung entsteht ein Konzept für die Neugestaltung des bestehenden Museums und der Ausstellungsräumlichkeiten im Schloss Piber. Es entstehen neue Führungs- und Ausstellungskonzepte, die aktuelle und neue Forschungsergebnisse bahnbrechend vermitteln sollen. 

Wissenschaftliche Darstellung

„Keine Mythen mehr, sondern eine wissenschaftliche authentische Darstellung der klassischen Reitkunst und ihrer militärischen Hintergründe", sagt Geschäftsführerin Sonja Klima. "Wir planen für die nächsten fünf Jahre jährlich eine große Sonderausstellung zu den historischen Reitervölkern wie Skythen, Hunnen, Awaren, Magyaren und Mongolen. Dabei kommen moderne Methoden und Techniken zum Einsatz. Die Eröffnung des neuen Museums ist im kleineren Rahmen zu Saisonbeginn geplant, allerdings steht dieser noch in den Sternen und wird nicht vor Ende April stattfinden.  "Im Herbst wollen wir das 100- jährige Jubiläum ein Jahr später als vorgesehen mit weiteren großartigen Aktivitäten rund um die Forschungsinitiative und die Neueröffnung des Museums feiern." Und ihr Geschäftsführer-Kollege Erwin Klissenbauer ergänzt: "Mit diesem wissenschaftlichen Output wird es uns gelingen, dem kulturtouristischen Angebot in der Lipizzanerheimnat ein völlig neues Ausmaß auf höchstem Niveau zu geben."

Digitalisierung läuft

Seit Anfang 2021 werden diese Landschaft und die historischen Bauwerke von den Experten und Technikern des LBI ArchPro mit einer neuen High-Tech Drohne, dem RiCOPTER , digitalisiert. Sowohl mit hochauflösenden Laserscans, Fotografien und Filmen aus der Luft, wie auch am Boden wird Piber in den virtuellen Raum transformiert. Das LBI ArchPro, unter der Leitung von Wolfgang Neubauer, Professor an der Universität Wien, ist gemeinsam mit seinen über 40 internationalen und nationalen Partnern führend bei der digitalen Dokumentation ganzer archäologischer Fundstellen bis hin zu gesamten Weltkulturerbe Landschaften wie Stonehenge (GB), den Pyramiden von Gizeh oder der Wikingerstadt Birka (Schweden).

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