Protestversammlung "Stopp dem LKW Wahnsinn"
Ein Solidaritätsakt für die Bevölkerung

Die Vertreter der Regionen sind sich einig, dass dringend etwas geändert werden muss.
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  • Die Vertreter der Regionen sind sich einig, dass dringend etwas geändert werden muss.
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  • hochgeladen von Selina Wiedner

Die B77 wurde am 21. Oktober in Trieben, Köflach, Hohentauern, Maria Lankowitz, Pölstal und Weißkirchen auf Grund einer Demonstration gegen den "LKW-Wahnsinn" gesperrt.

KÖFLACH. Die Straße von Trieben kommend über Hohentauern durch das Pölstal nach Weißkirchen über das Gaberl bis nach Köflach ist eine schöne und beliebte Straße für viele Ausflugsziele. Sie ist aber auch eine Ausweichstrecke für den Schwerverkehr, um der Autobahnmaut zu entgehen. Um ein Zeichen zu setzen, gab es am 21. Oktober einige Demonstrationen, bei denen die Straße gesperrt wurde. Denn zurzeit donnern zu bestimmten Tageszeiten mehr Sattelzüge durch einzelne Gemeinden als Personenkraftwagen. Ein unerträglicher Zustand, der nicht nur die Sicherheit der Bevölkerung und der Urlaubsgäste massiv beeinträchtigt, sondern auch wirtschaftlich den Tourismusbetrieben enorm schadet. 

Heimische Unternehmen durften durch

Von 8 bis 10 Uhr gab es kein Durchkommen in Krenhof bei Köflach, nur Pkw und Lkw heimischer Unternehmen durften passieren. Auch in Maria Lankowitz wird die Straße von 10 bis 12 Uhr gesperrt. Die Stadtgemeinden bekamen Listen der Unternehmen und Kennzeichen, für die die Straßensperre nicht galt. Schon beim ehemaligen Lagerhaus in Köflach wurden nicht heimische Lkw darauf aufmerksam gemacht, dass derzeit protestiert wird. In Richtung Krenhof gab es zudem auch noch eine Umkehrmöglichkeit. Im Verkehrsfunk wurde die Protestversammlung ebenfalls des Öfteren erwähnt.
"Diese Protestversammlung ist ein Solidaritätsakt für die Bevölkerung und Anrainer auf dieser Strecke. Es geht vor allem um die Mautflüchtlinge, die hier gratis durchkommen wollen. Die heimische Wirtschaft wollen wir natürlich nicht schädigen, weshalb diese Lkw auch weiterhin durchfahren dürften. Eine Änderung dieser Situation ist nicht nur der Stadtgemeinde Köflach wichtig, sondern auch allen anderen beteiligten Gemeinden, weshalb nicht nur bei uns demonstriert wurde", so der Köflacher Bürgermeister Helmut Linhart. 
Der Wunsch der Vertreter der betroffenen Gemeinden ist eine Tonnagebeschränkung von 7,5 Tonnen mit Ausnahme des Ziel- und Quellverkehrs, sodass eine Besserung spürbar wird. Um diesen Wunsch Nachdruck zu verleihen, wurde diese Demonstration mit Straßensperre durchgeführt.

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