Entdeckungsreise in die heimische Wasserunterwelt

Interessiert lauschten die Schülerinnen den Ausführungen von Alois Wascher.
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Für dieses spannende Erlebnis mussten die SchülerInnen keine weite Anreise in Kauf nehmen, denn die Teiche der Familie Wascher sind nur eine kurze Wegstrecke vom Köflacher Gymnasium entfernt.

Der erste Eindruck überrascht, denn rund um die Wasserflächen entdeckt man eine idyllische Naturlandschaft, eine Entenfamilie und Schwalben findet hier sicher reichlich Nahrung. Im Einklang mit der Natur bewirtschaftet Alois Wascher auch die Teiche und die Wiesenflächen, wo Blumen sowie Heil- und Küchenkräuter in üppiger Vielfalt blühen.

Was die Betreuung von Kindergruppen aus Schulen und Kindergärten betrifft, hat der Teichbesitzer im Lauf der Jahre schon viele Erfahrungen gesammelt. Deshalb wurden schon entsprechende Vorbereitungen getroffen, um den Besuch so interessant wie möglich zu gestalten.

Die SchülerInnen waren fasziniert von den Ausführungen und mit Begeisterung griffen sie zu Kescher und Reuse und holten frisch geschlüpfte Karpfen und Plankton aus dem Teich um sie in den vorbereiteten Wasserbecken mit der Lupe zu untersuchen. Neben Karpfen und karpfenähnlichen Fischen findet man Malermuscheln und Krebse in den Gewässern. Aus seinen Beobachtungen weiß Wascher viele Geschichten zu den unterschiedlichen Tieren zu erzählen und richtet einen dringenden Appell an die BesucherInnen, keine gekauften Fische und Krebse in freien Gewässern auszusetzen, da diese oft Krankheiten mitbringen, welche die heimische Tierarten nicht überleben. Wenn durch Naturkatastrophen oder Überschwemmungen heimische Wassertiere bedroht sind, ist Alois Wascher eine Anlaufstelle, um mit heimischen Krebsen zu versorgen.

Rund um die Teiche gibt es auch heimische Schlangen, Frösche und Kröten. Auf der angrenzenden Wiese wurden Obstbäume mit alten heimischen Sorten neu gepflanzt und in Kürze soll ein Imker seine Bienenstöcke hier aufstellen.

Bis zum Schulschluss haben sich noch einige Schulklassen für Besuche angemeldet und Alois Wascher freut sich, wenn er sein Wissen an die Jugend weitergeben kann.

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