Heftige Überflutungen
Feuerwehren in Alarmbereitschaft

Die Sachschäden sind enorm, zum Teil stürzten Brücken ein, die B70 war zeitweise gesperrt.
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  • Die Sachschäden sind enorm, zum Teil stürzten Brücken ein, die B70 war zeitweise gesperrt.
  • Foto: BFV Voitsberg
  • hochgeladen von Harald Almer

Während dem schweren Unwetter in der Nacht vom 1. Juli wurden 2.500 Sandsäcke benötigt.

SÖDING- ST. JOHANN. Den ganzen Dienstag wurden mit vereinten Kräften 1.500 Sandsäcke gefüllt. 35 Kameraden von den Feuerwehren Bärnbach, Kainach, Kemetberg, Köflach, Maria Lankowitz, Piber und Voitsberg unterstützten die Mannschaft der Feuerwehr Hallersdorf – sie ist der Katastrophenstützpunkt des Bereichsfeuerwehrverbandes Voitsberg – beim Befüllen der Sandsäcke.

140 Kameraden im Einsatz

Das angekündigte Unwetter am Abend des 1. Juli  forderte ein Großaufgebot der Einsatzkräfte im Abschnitt 3 des BFV Voitsberg. Vor allem im Großraum Gaisfeld, Krottendorf und Köppling waren an die 60 Einsatzadressen abzuarbeiten. Vereinzelt waren auch Ortsteile von Hallersdorf, Ligist und Söding betroffen. Acht Feuerwehren mit insgesamt 21 Fahrzeugen und über 140 Mann hatten in der Zeit von 18 Uhr bis kurz vor 23 Uhr verstopfte Kanäle und verschmutzte Straßen zu reinigen, Keller und Lichtschächte auszupumpen sowie auf die Straße gestürzte Bäume, kleinere Vermurungen und Verklausungen zu beseitigen. In manchen Regionen war der Wasserzufluss so stark, dass die Bäche Söding und der Muggaubach zu Flüssen wurden und über die Ufer traten, größere Flächen wurden überschwemmt, die B70 musste kurzzeitig gesperrt werden. Insgesamt waren 140 Mann/Frau bzw. 21 Einsatzfahrzeuge "beschäftigt".

Mobile Einsatzleitung

Zur Abarbeitung aller Szenarien wurde bei der Feuerwehr Krottendorf eine mobile Einsatzleitung aufgebaut um nachrückende Einsatzkräfte und die laufend eingehenden Einsatzmeldungen zentral zu koordinieren. Die Feuerwehr Hallersdorf – als Katastrophenstützpunk des Bezirkes Voitsberg – versorgte die Einsatzkräfte binnen kürzester Zeit mit mehr als 2.000 Sandsäcken. Verletzt wurde bei diesem Unwetter niemand, jedoch entstand ein noch nicht abschätzbarer Sachschaden. Die Aufräumarbeiten der Unwetter dauern noch an. Am Donnerstag und Freitag gab es weitere Regenfälle.

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