Söding-St. Johann
Gemeinde und Polizei in einem Haus

So soll das neue Gemeindezentrum direkt an der B70 aussehen. Die Polizei kommt ins Untergeschoss.
  • So soll das neue Gemeindezentrum direkt an der B70 aussehen. Die Polizei kommt ins Untergeschoss.
  • Foto: Leitner
  • hochgeladen von Harald Almer

Warten auf die Polizei. Besser gesagt auf das Innenministerium in Wien, das noch die schriftliche Zusage nach Söding-St. Johann schicken muss, um die Polizeistation vom Ortsteil Söding in das neue Gebäude am Kreisverkehr bei der B70 zu verlegen. Allerdings liegt die mündliche Zusage der Landesdirektion schon vor, sodass die Gemeinde mit Bgm. Erwin Dirnberger an der Spitze die weitere Detailplanung vorantreibt.
Auch technische Abklärungen wie welches Heizsystem eingebaut werden soll, sind voll im Gange. Es werden eine alternative Erdwärmeheizung in Form einer Tiefenbohrung und die Errichtung einer Photovoltaikanlage in Erwägung gezogen. Das bedeutet, dass die Investitionskosten wesentlich höher sind, aber langfristig es sich rechnet und vor allem sehr klimaschonend ist. Zeitgemäß ist auch eine Klima- und Lüftungsanlage. Bezüglich Nutzung im zweiten Gebäude ist die Gemeinde mit privaten Investoren in Verhandlung.

Zwei Gebäude

Das Siegerprojekt des Architektenwettbewerbs sieht zwei Gebäude vor. Im ersten wird im Untergeschoss die Polizei einziehen. Im Erdgeschoss wird das Bürgerservice inklusive einem Sitzungs- bzw. Trauungssaal installiert. Im Obergeschoss ist die Verwaltung wie Bauamt, Buchhaltung etc. angesiedelt. Im zweiten Gebäude werden Büro- und Therapieräume bzw. Ordinationen für Ärzte errichtet, hier können diverse Einrichtungen des Gesundheitsbereichs untergebracht werden.  "Wir rechnen damit, dass wir im Frühjahr oder Sommer 2019 zu bauen beginnen können", blickt Dirnberger voraus. 

Multimodaler Knoten

Das neue Gemeindeamt wird außerdem mit dem Bahnhof Söding-Mooskirchen und dem Autobahnzubringern einen neuen multimodalen Knoten in der Region bilden. So werden im Rahmen des EU-Projekts "RegioTim" an dem neuen multimodalen Knoten E-Ladestationen errichtet. Es wird auch ein eigenes E-Fahrzeug für E Car-Sharing zur Verfügung stehen. Zusätzlich sollen WLAN-Hotspots, Fahrradabstellplätze, Spinde und Pylone die Attraktivität der Anlage erhöhen.
Durch dieses Projekt wollen das Land Steiermark und die Gemeinde Söding-St. Johann Mobilität im Großraum Söding-St. Johann auch jenen bieten, die nicht oder nicht so oft mit dem eigenen Auto unterwegs sind oder sein wollen. "Wir begrüßen als Gemeinde die Unterstützung des Landes bei der Schaffung des neuen Verkehrsknotenpunktes. Sinn und Zweck dieses Knotens ist, dass man dadurch aufs Zweitauto verzichten kann. Daher ist das Projekt ein wesentlicher Beitrag für den Klimaschutz in der Region", so Dirnberger.

Autor:

Harald Almer aus Voitsberg

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