Große Projekte werden jetzt fertig

In Maria Lankowitz werden zwei Großprojekte gerade fertig, weitere sind in Planung.
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  • Foto: KK
  • hochgeladen von Harald Almer

Das Ortsbild von Maria Lankowitz verändert sich ständig. Nach der Errichtung des neuen Gemeindeamts stehen zwei weitere Großprojekte vor der Fertigstellung,
Kurt Riemer: Und über beide Projekte bin ich sehr froh, dass wir sie realisieren konnten. Die neue JUFA-Halle übergeben wir am Donnerstag, dem 22. Oktober, ihrer Bestimmung, ab kommenden Freitag ist sie bespielbar. Trotz der Corona-Krise haben wir den Zeitplan perfekt einhalten können. Da ergeht mein besonderer Dank an Christoph Tscharf, der die Bauaufsicht sehr umsichtig ausgeführt hat. Mit dieser neuen Halle ist in Maria Lankowitz eine Vielzahl von Veranstaltungen möglich, auch wenn wir alles wegen Corona noch vorsichtig und unter Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen angehen werden. Die offizielle Eröffnung der JUFA-Halle findet Mitte November mit Landesrätin Ursula Lackner statt, sofern es die Rahmenbedingungen erlauben. 

Und das zweite Großprojekt?
Riemer: Das völlig umgebaute und erweiterte Rüsthaus der FF Maria Lankowitz ist so gut wie fertig. Nach Hinweisen des Landesfeuerwehrverbandes, dass bei einer Eröffnung keine betriebsfremden Personen auf dem Gelände sein dürfen, haben wir uns entschlossen, die Eröffnung auf Pfingsten 2021 zu verschieben. Da werden wir im Rahmen des Stadlfests einen Tag der offenen Tür mit offizieller Einweihung abhalten, sofern es dann die Rahmenbedingungen erlauben. Beim Rüsthaus wurden neue Garagen inklusive einer Waschbox für die Geräte installiert, auch Umkleidekabinen, WC und Duschen für Männer und Frauen sind völlig neu. Dazu kommen ein eigener Jugendraum, ein Schulungsraum und ein neuer Mannschaftsraum. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf 1,3 Millionen Euro. Stolz bin ich schon auf diesen Um- bzw. Neubau, denn das Rüsthaus fügt sich wunderbar ins Ortsteil-Ensemble ein und ist trotzdem ein zentraler Standort. Nach einer Bauzeit von zwei Jahren sind Innen- und Außenanlagen jetzt am neuesten Stand.

Hat sich das neue Gemeindeamt bewährt?
Riemer: Ja, sehr. Wir sind jetzt rund ein Jahr im neuen Gebäude und haben noch keinen Punkt gefunden, den wir anders hätten machen müssen. Der Einrichtungsplan hat sich in allen Bereichen bewährt. Vom Platz her wäre noch ein Büro möglich, da warten wir noch ab. Am Anfang gab es schon Skeptiker wegen des Neubaus, aber nach dem Tag der offenen Tür haben sich alle Bedenken sehr schnell aufgelöst. Wir haben ja auch keinen Prunkbau hingestellt, sondern ein sehr funktionales Gebäude.

Was hat die Gemeinde bezüglich der Infrastruktur noch vor?
Riemer: Ein mehrjähriges Projekt ist die Errichtung des Hochwasserschutzes vom Gasthaus Plos bis zur unteren Gemeindegrenze (Gasthaus Dibon-Weber). Mit der Baubezirksleitung gab es schon eine Begehung des Bachlaufs des Lankowitzerbachs, hier arbeiten wir an einem Konzept der Bachbettausweitung. Das Rückhaltebecken im Oberlauf hat sich in den letzten fünf Jahren bereits vier Mal absolut bewährt, da wären wir mit diesen Niederschlagsmengen komplett überflutet worden. Ein zweites wichtiges Projekt ist die Fertigstellung der Straßensanierung der Gößnitzstraße vom Terlerbauer bis zum Ortszentrum Gößnitz. Da laufen Gespräche mit der zuständigen Landesabteilung. Die Gesamtkosten dafür werden sich auf 650.000 Euro belaufen. Bei der Bewertung aller Straßen wurde die Gößnitzstraße seitens des Landes in die höchste Prioritätsstufe gereiht.

Und im Kanalbau?
Riemer: Hier nehmen wir noch heuer die Generalsanierung der Kläranlage in Gößnitz in Angriff, denn diese ist bald 28 Jahre alt und technisch dringend sanierungsbedürftig. Die Planung ist fertig. Zusätzlich werden wir von der Grabenmühle bis zum GH Terlerbauer einen Kanal bauen. Im Bereich der Grabenmühle wird eine Pumpstation errichtet, auch hier erfolgte bereits die Planung. Auch heuer haben wir mit den Planungen begonnen, die Fassungen der gemeindeeigenen Quellen zu sanieren, um unsere Wasserversorgung langfristig abzusichern. Das Projekt wird dann in den nächsten Jahren in Angriff genommen.

Und was gibt es sonst noch Neues?
In der Volksschule Maria Lankowitz werden im nächsten Jahr neue Akustikdecken eingezogen, außerdem testen wir für zwei Klassen elektronische "White-Boards". Die Nachmittagsbetreuung in Maria Lankowitz ist sehr gefragt, da haben wir bereits eine zweite Gruppe. Erfreulicherweise versorgt das Gasthaus Wiendl mit Petros Haritidis den Kindergarten und die Volksschule mit frischem Essen, er liefert seit Schulbeginn das Essen direkt in unsere Bildungseinrichtungen. Die zweite Ausschreibungswelle für die Stelle von Dr. Martinjak läuft, da hoffen wir auf ein positives Ergebnis. Unsere Wallfahrtskirche hat mit Pater Karmel einen zweiten Priester bekommen. Und für uns war es eine große Ehre, dass der Apostolische Nuntius Pedro  Lopez Quintana die Firmung abgehalten hat, schließlich ist er der höchste Vertreter von Papst Franziskus in Österreich.

Ein offenes Fragezeichen ist der Wirtschaftshof?
Riemer: Die Kooperation mit dem Wirtschaftshof Köflach läuft am 31. Dezember 2021 aus und wird wahrscheinlich nicht mehr verlängert. Daher sind wir angehalten, uns über eine neue Lösung Gedanken zu machen. Wir brauchen einen Standort für unser Wirtschaftshof-Personal und für unsere Geräte.

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