Heißer Herbst der Windkraftkritiker

Das neue Arbeitsforum organisierte nicht nur eine Veranstaltung in Maria Lankowitz, sondern hat noch einiges vor.
  • Das neue Arbeitsforum organisierte nicht nur eine Veranstaltung in Maria Lankowitz, sondern hat noch einiges vor.
  • hochgeladen von Harald Almer

Die Kritiker des Projets Windpark Stubalm mit dem Alpenverein Köflach, der Natufreunde Köflach, der Berg- und naturwacht Köflach sowie dem Aufsichtsjägerverband schlossen sich zum Arbeitsforum zum Schutz der weststeirischen Almen zusammen. Initiatoren sind der frühere Bezirksjägermeister Matthias Zitzenbacher und der Ökologe Gerd Brunnegger.

Alpiner Industriepark

Zitzenbacher und Brunnegger verstehen nicht, dass ein jahrhundertealter Kulturraum mit einer einzigartigen Landschaft einem alpinen Industriepark geopfert werden soll. "Unsere Pflicht ist es, gegen dieses Projekt aufzutreten, um die Almen mit ihren vielfältigen Funktionen für Mensch und Tier, für unsere Kinder und Kindeskinder zu erhalten", so Zitzenbacher. "Der Amtssachverständige hat in seinem Gutachten deutlich gemacht, dass der Windpark Stubalpe unvertretbar negative Auswirkung auf Landschaft, Erholung und Freizeit verursacht. Die Ausweisung der Stubalpe im Sachprogramm Wind des Landes war eine falsche Entscheidung, diese gilt es zu korrigieren", assistiert Brunnegger.
Laut dem Forum stehen bis zu 80 neue Windräder im Bereich der Stubalm im Raum. "Auf der Stubalm, der Hirschegger Alm und seit einigen Wochen auf der Terenbachalm sind bereits Projektentwicklung auf der Suche nach neuen geeigneten Flächen unterwegs", so Zitzenbacher.

Infostand am Klara-Kirtag

Das Forum bringt in den nächsten Monaten einige Themen in die Diskussion, die noch nicht ausreichend berücksichtigt wurden und auf welche die Betreiber Antworten liefern sollen. Daher wird es einen "heißen Herbst" geben. Auch eine neue Homepage www.SOS-Stubalm.at wurde installiert. Am Samstag, dem 11. August wird das neue Arbeitsforum beim Klarakirtag am Alten Almhaus einen Infostand einrichten, um die Menschen weiter aufzuklären. Dort wird auch eine Gewinnspielaktion gestartet, wer das schönste Foto von der Stubalm schießt. "Es ist unter Umständen die letzte Möglichkeit", so Zitzenbacher.

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