In der Welt der bunten Cocktails

Rene Pichler nennt eine mobile Bar sein Eigen, mit der er auf verschiedenen Veranstaltungen auftauchen kann.
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  • Rene Pichler nennt eine mobile Bar sein Eigen, mit der er auf verschiedenen Veranstaltungen auftauchen kann.
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High Life in Voitsberg! Nicht nur in der Nacht zu Halloween, als René Pichler in seiner Bar "Lookkool" zur Party rief. Diese Bar ist anders und ist, zumindest laut der renommierten Zeitschrift "Drinks", die derzeit beste Bar der Steiermark. Dabei hatte Pichler, als er vor drei Jahren mit seiner Susi das Lokal am Voitsberger Hauptplatz übernahm, von der gehobenen Cocktail-Kultur wenig Ahnung. Früher war er als Chauffeur unterwegs gewesen, in Voitsberg wollte er aus der ehemaligen Vinothek eine Café-Bar machen.
Was innerhalb der nächsten drei Jahre passierte, ist fast schon Kult in Voitsberg. Er vergrößerte den Sitzraum und machte die Bar um eine Spur heller. Und er kreierte Drinks. Vorher flog er noch zur Barzone nach Köln und erlitt einen richtigen Kulturschock. "Als ich sah, wie Volker Seibert in der Capri Lounge Drinks macht, war mir klar, dass ich das auch einmal können will", sagte Pichler. Und verschlang tonnenweise Literatur und machte sich ans Experimentieren. Seither "erfindet" er immer neue Getränke mit sehr spannenden Ingredienzen.
So hat er derzeit den japanischen Likör Shinju im Lokal, auf den er 17 Monate gewartet hatte. Beim Lipizzanerheimatball glänzte er mit dem neuen Lipizzanerheimatcocktail und anderen Köstlichkeiten und erntete nur Begeisterung. "Dabei brach mir unmittelbar vor der Präsentation in Rosental der Servierwagen und ich musste die Cocktails schleunigst nochmals machen. Zum Glück hat das kaum jemand mitbekommen", kann Pichler schon wieder darüber lachen.
Seine Utensilien sind sehenswert. Der Smoke Gun hat fast schon Tradition (siehe Kasten links), nagelneu ist der Cold Drip Coffee-Maker aus den USA. "Ich mache damit Gin", verrät Pichler, der seit zwei Jahren einen regelrechten Gin-Hype bemerkt. "Die Steigerungsraten betragen 35%, obwohl der Gin immer noch einen bescheidenen Gesamtanteil an Spirituosen von 8,25% hat. Pichler hat den neuen Steirer-Gin aus Lebring ebenso im Programm wie weitere 120 Spirituosen, mit denen er rund 300 verschiedene Cocktails machen kann.
Der neueste Trend im Jahr 2015 wird eine Monatskarte, wo Spirituosen draufstehen, die bestimmte Auswirkungen auf den Körper haben. "In New York macht das die weltberühmte Bar, die Apotheke", so Pichler. "Die Gäste werden immer individueller und denken ganzheitlicher." Da wird aus einem Cocktail schon fast eine Medizin...

Autor:

Harald Almer aus Voitsberg

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