Integration von Anfang an

Dulfiquar Al-Khanaq ist ein Beispiel für gelungene Integration in der Lipizzanerheimat.
  • Dulfiquar Al-Khanaq ist ein Beispiel für gelungene Integration in der Lipizzanerheimat.
  • Foto: MRR
  • hochgeladen von Harald Almer

Integrationsminister Sebastian Kurz und andere Mitglieder der Bundesregierung betonen es immer wieder, wie wichtig das Zusammenleben und die Integration von Anfang an sind. "Wir als Organisation begleiten nun seit einem längeren Zeitraum Asylwerber und können beobachten, dass viele von Anfang an ein Teil der österreichischen Gesellschaft sein wollen. Wir geben ihnen die Möglichkeiten dazu", sagt Dietmar Böhmer, Obmann von "MenschenRechteReligion". "Integration ist freilich ein langer Prozess. Unserer Meinung nach hängt Integration von verschiedenen Faktoren ab. Der wichtigste davon ist der Wille, sich integrieren zu wollen", so Vorstandsmitglied Christian Veit

Positver Bescheid

Der 23-jährige Dhulfiqar Al-Khanaq wollte Integration von Anfang an. Er wohnt in Maria Lankowitz und ist dort ein beliebtes Mitglied in der Nachbarschaft. Seit seiner Ankunft in der Weststeiermark lernt er jeden Tag mindestens sechs Stunden die deutsche Sprache und spricht sie mittlerweile fließend. "Natürlich lerne ich die Sprache - ich will ja die Menschen hier verstehen und mit ihnen kommunizieren", so Al-Khanaq. Er hat viele österreichische Freunde gefunden und ist mit diesen im regen Kontakt. Jeden Dienstag und Donnerstag hilft er außerdem den ehrenamtlichen Deutschtrainern in der "villahafner" beim Unterrichten von Asylwerbern aus Maria Lankowitz und Köflach.
Nun hat er nach langer Wartezeit seinen positiven Asylbescheid in Österreich bekommen und es beginnt für ihn ein neues Leben. "Ich möchte nach Graz ziehen, weil ich dort eine Arbeitsmöglichkeit in Aussicht habe." Nebenher möchte er seine Sprachkenntnisse in Abendkursen verbessern.
"Ich war in sein Asylverfahren eingebunden und bewundere ihn dafür, dass er nach allen den Schrecklichkeiten, die er erleben musste, so gut Fuß gefasst hat", so Veit.

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