Straßenverkauf bleibt
Kein Restaurantbetrieb im Gaberlhaus

Am Gaberlhaus bleibt der Restaurantbetrieb geschlossen, Straßenverkauf und "Take away" sind nach wie vor möglich.
  • Am Gaberlhaus bleibt der Restaurantbetrieb geschlossen, Straßenverkauf und "Take away" sind nach wie vor möglich.
  • Foto: Lipp
  • hochgeladen von Harald Almer

Trotz Öffnungsschritte am 19. Mai öffnet die Familie Lipp den Restaurantbetrieb vorerst wegen zu hoher personeller Herausforderungen nicht.

MARIA LANKOWITZ. "Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht", sagt die Betreiberfamilie Lipp vom Gaberlhaus. Trotz einer möglichen Öffnung bleibt der Restaurantbetrieb vorerst geschlossen, weil es unter den derzeitigen Covid19-Auflagen nicht machbar ist. "Das G-G-G (Getestet-Genesen-Geimpft)-System mag in der gehobenen Gastronomie funktionieren, am Land und besonders in Ausflugsrestaurants wie dem Gaberlhaus stellt es eine zu hohe personelle Herausforderung dar", so die Betreiber. Daher bleibt das "Take-Away-Service", sprich der Straßenverkauf, vorerst aufrecht. 

"Das schaffen wir einfach nicht"

Die Realität sieht am Gaberl ein wenig anders aus als die gesetzlichen Vorschriften. "Haben wir jetzt schon mit Personalmangel zu kämpfen, so müssten wir einen eigenen Angestellten abstellen, der sich um die Eingangsbeschränkungen kümmert. Das Gesetz besagt, dass schon der Eintritt nur mit negativen Bescheid möglich ist. Will heißen, nicht erst beim Sitzen muss der Test überprüft werden, sondern bevor der Gast sich zu Tisch setzt. Zudem müssen vom Wirt die verschiedenen Möglichkeiten überprüft werden (welcher Test, wie lange gültig, Genesungsbescheid, Impfpass, wie lange her, PoS-Test, Personenfeststellung,…) Schließlich ist dann auch noch eine Registrierung vonnöten. Das schaffen wir einfach nicht."

Umfrage unter den Gästen

Thomas Gauss und sein Team hatten sich in den vergangenen Monaten immer strikt an die Regeln gehalten, sowohl im Gastbetrieb als auch bei den Gaberl-Liften. "Die aktuellen Vorgaben zur Öffnung des Gasthofes, das müssen wir ehrlich zugeben, können wir einfach nicht einhalten", so Gauss. Zudem hat eine interne Umfrage bei den Gästen im "Take away" ergeben, dass rund die Hälfte gar nicht daran denkt, sich wegen eines Spontanbesuchs testen zu lassen. "Viele hoffen, dass es die Wirte nicht so ernst nehmen wegen eines schnellen Kaffees oder Biers. Wir können uns aussuchen, ob wir uns strikt an die Regeln halten und viele Stamm- und Laufkunden verärgern oder es ein bisserl lockerer nehmen und eine Anzeige riskieren. Es wäre zudem äußerst unfair gegenüber den Gästen, die sich eigens für den Wirtshausbesuch haben testen lassen."


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