Brandtragödie auf der Pack
Mit Suchhunden und einem Kran am Brandherd

Die FF Hirschegg und die FF Pack hielten Brandnester und mussten immer wieder Glutnester löschen.
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  • Die FF Hirschegg und die FF Pack hielten Brandnester und mussten immer wieder Glutnester löschen.
  • Foto: Hendrik Wolf
  • hochgeladen von Harald Almer

Bereichsfeuerwehrkommandant Christian Leitgeb gibt Auskunft über den Wohnhausbrand.
PACK. Am Dienstag wurden insgesamt elf Feuerwehren mit 20 Fahrzeugen und insgesamt 96 Mann zu einem Wohnhausbrand auf der Pack - rund 200 Meter vom Rüsthaus Pack entfernt - alarmiert. Das Haus stand in Vollbrand und ein Innenangriff der Kameraden war aufgrund der starken Hitze und der Flammen nicht möglich. Der Sohn des im Haus befundenen Ehepaars wollte seine Eltern und die ungarische Pflegerin retten, wurde aber von den Feuerwehren daran gehindert. Der Wassermangel und der starke Wind erschwerten die Löscharbeiten besonders. Es musste eine lange Zubringleitung zur Wasserversorgung gelegt werden, um die Wasserwerfer zu speisen und einige Tankwagen karrten im Pendelverkehr Wasser herbei. Der Funkenflug und der Wind lösten im angrenzenden Bereich einen Waldbrand aus, der jedoch rasch gelöscht werden konnte.

Äußerst schwieriger Einsatz

Nach Abrücken der eingesetzten Feuerwehren blieben die FF Pack und FF Hirschegg unter Einsatzleiter Harald Nestler als Brandwache vor Ort. Seitens der Polizei wurden die Brandermittlung das Landeskriminalamt zur Klärung der Brandursache alarmiert. Auch die Ermittlungsarbeiten waren aufgrund der Einsturzgefahr des Hauses extrem schwierig, weder die Polizei noch die Feuerwehren konnten nicht ins Haus. Daher wurde die FF Ligist mit dem schwerem Rüstfahrzeug inklusive Kran alarmiert. Mit diesem Kran wurde versucht, abgebrannte Bauteile und Holzträger zu entfernen. Dies stoppten jedoch die Beamten, da eventuell andere Teile des Hauses einstürzen hätten können. Es wurde jedoch mit einem am Kran angebrachten Korb von oben ein Beinblick in das Innere des Hauses ermöglicht. Aber auch der anhaltende Wind fachte immer wieder bestehende Glutnester an und erschwerte ebenfalls die Arbeiten. Um die eingeschlossenen Personen finden zu können, wurden von der Polizei Suchhunde eingesetzt und gegen 17 Uhr konnten die drei Leichen - das betagte Ehepaar und eine 53-jährige ungarische Pflegerin - gefunden werden.
Am Mittwoch war den ganzen Tag die Brandermittlung im Einsatz.

Die FF Hirschegg und die FF Pack hielten Brandnester und mussten immer wieder Glutnester löschen.
Die Einsturzgefahr des gesamten Hauses war sehr groß.

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