Ortsporträt Mooskirchen: Ohne Mooskirchen geht es nicht!

Weltmeisterlich präsentiert sich Mooskirchen im Bereich der Kulinarik.
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Herr Bürgermeister, was zeichnet Mooskirchen aus?
Engelbert Huber: Das lässt sich nicht mit ein paar Worten erklären. Da bringe ich lieber einige Beispiele. Da wäre einmal unser Kindergarten, der heuer das 30-jährige Bestehen feiert. Unsere Kindergartenleiterin Maria Gößler hat sich mit ihrem Team etwas Einzigartiges einfallen lassen. Am 21. Juni und 22. Juni wird zum Zirkus-Festival mit Galaveranstaltung unter echtem Zirkus-Zelt geladen. Nicht nur die aktuellen Kindergartenkinder sind eingebunden, sondern auch ehemalige Absolventen und Eltern. Gößler hat einen eigenen Kurs besucht, um den Kindern Kunststücke beibringen zu können und sie hat einen eigenen Trainer engagiert. Die Atmosphäre, die das Kindergartenteam versprüht, ist unbeschreiblich. Oder nehmen wir den Eltern Kind-Bazar, wo durch den großen Zusammenhalt aller Beteiligten erstens jedes Jahr ein sehr schönes finanzielles Ergebnis zusammenkommt und zweitens der Bazar sich weit über die Bezirksgrenze einen Namen gemacht hat und sich großer Beliebtheit erfreut.

Das klingt nach einem besonderen Ort.
Huber: Ja, Mooskirchen ist ein besonderer Ort. Ein anderes Beispiel sind unsere großartigen kulinarischen Betriebe. Ohne zu übertreiben will ich behaupten, dass alle großen Veranstaltungen in unserem Bezirk ohne die Mooskirchner Betriebe nicht auskommen könnten. Unsere weltmeisterlichen Destillerien sind in ihrem Bereich Weltspitze, ihre Produkte suchen ihresgleichen. Unsere Weinbauern und Buschenschänken räumen ebenso immer wieder landes- und bundesweit Preise ab, gleich wie unsere bäuerlichen Produzenten und Caterer. Mooskirchen ist das kulinarische Zentrum der Lipizzanerheimat.

Was die vielen Gäste sehr goutieren.
Huber: Stichwort Gäste. Alle, sowohl unsere Bewohner als auch unsere Gäste lieben unsere Blumen. Mooskirchen bekam beim steirischen Blumenschmuckwettbewerb sechs Mal Gold in Folge, also fünf Floras verliehen, wir sind der einzige Markt in der Südwest-Steiermark, der das geschafft hat. Wir werden auch heuer wieder an diesem Bewerb teilnehmen, um Mooskirchen in ein Blumen- und Blütenmeer zu verwandeln. Maria Hochstrasser ist die Koordinatorin eines Teams, das alle Kisterln im Ort selbst bepflanzt und für Pflege und Bewässerung zuständig ist. Bei den Kapellen unterstützen wir das Bemühen der Dorfbewohner. Unser Kindergarten macht im Rahmen des Blumenschmuckwettbewerbs ein eigenes Projekt. Mooskirchen hat ein Herz für Kinder und für Blumen.

2017 ist in Mooskirchen ein Jahr der Jubiläen.
Huber: Ein richtiges Jubeljahr. Das 30-Jahr-Jubiläum unseres Kindergartens haben wir schon angesprochen. Unsere Rindervermarktungsgemeinschaft ist heuer 25 Jahre jung. Unser Chor "pro musica", ein kulturelles Aushängeschild für die ganze Steiermark, begeht sein 30-jähriges Jubiläum, da wird es am 11. November die große Finalveranstaltung geben.

Sind in Mooskirchen auch Projekte in Planung?
Huber: Wir sind in vielen Bereichen eine Vorzeigegemeinde. So sind wir mit unserem Straßensanierungsprogramm für heuer so gut wie fertig, denn mir ist wichtig, dass unsere Wege für Radfahrer und Wanderer am letzten Stand sind. Mit Ende April haben wir den Um- und Ausbau unseres Bauhofs gestartet, das Projekt sollte mit Oktober fertiggestellt sein. Beim alten Rüsthaus wird ein Zubau gemacht, weil wir die Infrastruktur erweitern müssen. Wir hatten einfach zuwenig Platz, daher installieren wir neue Lager- und Sozialräume. Im Jahr 2018 wird unsere Feuerwehr ein neues Mannschaftstransportfahrzeug erhalten. Das Fahrzeugkonzept bis etwa 2030 ist fertiggestellt. 2019 wird ein Einsatzfahrzeug durch einen Lkw mit Ladebordwand ersetzt. Ich bin sehr stolz auf unsere Feuerwehr, sie ist derzeit die mitgliederstärkste mit den meisten Jugendlichen im Bezirk. Ein weiteres Zeichen unseres guten Zusammenhalts.

Der Zusammenhalt scheint überhaupt ein Thema zu sein.
Huber: Ja, in Mooskirchen ist der Zusammenhalt groß, unsere Bewohner sind stolz, Mooskirchner zu sein. Ohne diesen Zusammenhalt würde das rege Vereinsleben nicht so florieren, denn die Vielfalt der kulturellen und sportlichen Veranstaltungen kann sich sehen lassen. Sei es der Auftritt des Männergesangvereines mit einem Gastchor am 4. Juni, der Kroatische Abend, der Klingende Schönwiesengraben am 1. Juli, das Bauernbund-Hoffest am 30. Juli und viele weitere Höhepunkte. Erwähnen will ich auch die gute Zusammenarbeit zwischen Pfarre und Gemeinde. Absolut wertvoll, dass in allen kirchlichen und den Belangen der Friedhofsverwaltung immer bestmögliche Abstimmungen erfolgen und der eine ohne das Wissen des anderen nicht tätig wird oder Entscheidungen trifft. Das ist sehr wesentlich und wichtig, geht es doch um die gleichen Bewohnerinnen und Bewohner, die Bürgermeister und Pfarrer "zu betreuen" - mit ihnen zu arbeiten - haben.

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