Starke Frauen
Regionalität muss geschätzt werden

Im Team waren die Schülerinnen und Schüler erfolgreich und erarbeiteten viele Interviews.
  • Im Team waren die Schülerinnen und Schüler erfolgreich und erarbeiteten viele Interviews.
  • Foto: HAK Voitsberg/Zotter
  • hochgeladen von Selina Wiedner

1. Frage: Wie wichtig ist Ihnen die Regionalität Ihrer Lebensmittel?
2. Frage: Wie oft fahren Sie in umliegende Bezirke, um einzukaufen?
3. Frage: Was muss sich ändern, um mehr Menschen zum regionalen Einkaufen zu animieren?
4. Achten Sie darauf, ebenfalls regional einzukaufen? Privat und in ihrem Unternehmen?

Teilnehmerinnen

Karin Almer-Schalk: Mit Hilfe der einzigartigen Kombinationen uralter Werkzeuge zeichnet sie ein Bild der seelischen Aufgaben im Leben. 
Sabine Kaura und Stefanie Langer: Sie sind stellvertretend für alle starken Frauen vom Hotel & Therme Nova. Kaura ist stellvertretende Geschäftsführerin, Prokuristin und Bereichsleiterin des Finanzmanagements, die in den Ruhestand ging. Langer tritt in ihre Fußstapfen.
Barbara Neisser: Sie betreibt mit ihrem Mann Helmut Neisser "Sonnen- und Wetterschutz Neisser" in Söding-St. Johann

1. Karin Almer-Schalk: Sehr, sehr wichtig. Als Mitarbeiterin im Voitsberger Bioladen "Naturerlebnis" habe ich nicht nur hautnah mit regionalen Lebensmitteln zu tun, sondern sehe auch, wie hoch die Qualität von heimischen Lebensmitteln ist. Auch privat schaue ich sehr darauf, alles vor Ort einzukaufen, was nur irgendwie möglich ist.
Sabine Kaura: Mittlerweile kaufe ich für mich persönlich sehr gezielt ein und fahre zu meinen "Lieblingsgeschäften" im Bezirk, bei denen ich meistens fündig werde. Bei Feierlichkeiten, bei denen man Geschenke für die ganze Familie auf der Liste hat, nutze ich auch gerne das Angebot von unseren Einkaufszentren.
Barbara Neisser: Sehr wichtig. Je regionaler sie sind, umso besser. Ich versuche so viele Lebensmittel wie möglich regional einzukaufen, denn dann weiß ich, wo sie herkommen.

2. Almer-Schalk: Eher selten. Wenn, dann in Graz und nach Seiersberg, aber das meiste bekomme ich ohnehin in Voitsberg, Bärnbach, Köflach und in Rosental. Selbst bei der Mode, Schuhe und Kosmetik haben wir im Bezirk meistens eine gute Auswahl. Und Naturprodukte gibt es bei uns im Bioladen.
Stefanie Langer: Ich versuche immer bewusst mit diesem Thema umzugehen. Bei vielen Produkten fällt es jedoch nicht so leicht, bzw. hat man nicht immer die Möglichkeit das genau zu hinterfragen. Im Lebensmittelbereich achte ich schon darauf und beziehe schon seit ein paar Jahren eine "Gemüsekiste" mit saisonalen und regionalen Produkten.
Neisser: Ab und zu fahren wir nach Graz oder nach Seiersberg, aber natürlich kaufen wir, so gut es geht, im Bezirk ein. Das stärkt ja auch die heimische Wirtschaft.

3. Almer-Schalk: Unseren Leuten muss es noch viel mehr bewusst werden, welche Möglichkeiten wir in unserem Bezirk haben. Ich sehe das am Bioladen, von dem immer noch sehr viele Menschen nicht wissen, dass wir mitten am Voitsberger Hauptplatz angesiedelt sind. Wenn wir unsere Region mehr schätzen lernen, dann kaufen wir auch mehr daheim ein.
Langer: Meiner Meinung nach sind in der letzten Zeit einige neue Geschäfte mit sehr guten Ansätzen und Angeboten entstanden. Die kleinen Geschäfte überzeugen meist mit der Liebe zum Detail. Weniger ist manchmal mehr, dafür aus guter Qualität und aus dem Laden von nebenan. Heutzutage ist der Mausklick-Einkauf sehr verlockend, in meinem Umfeld jedoch bemerke ich, dass wir immer bewusster mit solchen Themen umgehen und wieder umdenken anfangen. Für "unsere" Männer könnte das Angebot im Bereich Bekleidung und Schuhe jedoch noch ausgebaut werden.
Neisser: In manchen Bereichen müsste sich das Angebot erweitern, da ist die Vielfalt nicht immer gegeben. Aber es muss sich schon selbst jeder motivieren, denn die Vorteile des regionalen Einkaufs liegen auf der Hand.

4. Kaura: In unserem gesamten Unternehmen und allen einzelnen Bereichen wird sehr viel Wert auf Regionalität gelegt. Dort wo es möglich ist, kaufen wir regionale Produkte zu und präsentieren auch die Bilder und Geschichten hinter dem Produkt und den Erzeugern. Im drei Wochen Takt präsentieren regionale Vermarkter ihre Produkte bei unseren Hotelgästen, die gerne das eine oder andere köstliche Lipizzaner-Mitbringsel mit nach Hause nehmen. Unsere regionalen Lieferanten unterstützen uns auch immer wieder bei Veranstaltungen mit Verkostungen.
Neisser: In einem regionalen Unternehmen wie uns ist die Regionalität klarerweise groß geschrieben.


Mehr zum Thema:
Starke Frauen in der Lipizzanerheimat



Bereits zum fünften Mal durften Schülerinnen und Schüler der BHAK Voitsberg Zeitungsluft schnuppern und auch heuer wieder zum großen Sonderthema journalistisch tätig werden. Die Ergebnisse findet ihr hier auf unserer Themenseite.

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Autor:

Selina Wiedner aus Voitsberg

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