Pibersteinersee
Umlaufbeschluss entscheidet über Bebauungsplan

Die straffierten Linien bezeichnen das Areal am Pibersteinersee, das Thomas Tonweber mit Wohnungen verbauen will.
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  • Die straffierten Linien bezeichnen das Areal am Pibersteinersee, das Thomas Tonweber mit Wohnungen verbauen will.
  • Foto: Der Tonweber
  • hochgeladen von Harald Almer

Nächste Runde im Wohnbauprojekt von Thomas Tonweber am Pibersteinersee.

KÖFLACH. Nach der Gemeinderatswahl kommt nun wieder Bewegung in das 31,8 Millionen-Projekt von Projektwerber Thomas Tonweber am Pibersteinersee. Denn nach dem ablehnenden Gemeinderatsbeschluss für den Bebauungsplan im Herbst begab sich Tonweber in eine "Abkühlphase", während See-Besitzer Werner Monsberger den Zugang zum See absperrte. Mit Bgm. Helmut Linhart vereinbarte der Projektwerber eine adaptierte Variante vorzustellen, was nun am Montag Abend in Köflach passierte.

Höhenreduktion der Gebäude

"Die von uns vorgeschlagene Höhenreduzierung haben die Projektwerber umgesetzt, die Gebäude haben jetzt eine maximale Höhe von drei Stockwerken, das höchste befindet sich auf einer Ebene mit dem ehemaligen GKB-Wohnhaus", sagte Bgm. Linhart. "Unser Wunsch war es, dem Projekt die Wuchtigkeit zu nehmen, außerdem sind nun die Durchlässe zum See verbreitert worden, um eine bessere Sicht zum See zu gewährleisten." Der Bauausschuss der Stadtgemeinde empfiehlt dem Gemeinderat, dem adaptierten Bebauungsplan zuzustimmen, Linhart hofft, diese Zustimmung per Umlaufbeschluss noch vom "alten" Gemeinderat zu bekommen, bevor sich am 29. Juli der neue konstituiert. Gibt es grünes Licht, dauert es noch zwei Wochen bis zur Rechtskräftigkeit. "Erst dann sind die Voraussetzungen geschaffen, damit Thomas Tonweber einen Plan bei uns einreichen kann und wir eine Bauverhandlung ausschreiben, wo auch die Anrainer geladen sind", so Linhart. Sollte alles klappen, rechnet der Bürgermeister mit einem Baubeginn im kommenden Jahr.
Zur Info: Thomas Tonweber beabsichtigt zwischen über 100 attraktive Wohnungen am Pibersteinersee zu errichten. Der Bau betrifft rund 15 Prozent des gesamten Areals und der beliebte und gut frequentierte Badebereich sei nicht davon betroffen. 

Über 100 Wohnungen

"Wir investieren auf einem Grundstück, für den es schon einen Bebauungsplan für 45 bewilligte Wohnungen gibt. Wir haben 40.000 Euro in eine Studie für einen verbesserten Hochwasserschutz investiert. Wir halten 35 Meter Abstand von den Anrainergebäuden, vom Gesetz wären vier Meter gefordert. Wir senken die Gebäudehöhen ab und wir verlegen die Parkräume unterirdisch", sagte Thomas Tonweber in einer Pressekonferenz im Vorjahr. 
Eine Anrainergruppe um die Familie Friedl-Zwanzger stemmt sich gegen dieses Projekt und leistete im Vorjahr Widerstand. Da wird in dieser Causa wohl noch nicht das letzte Wort gesprochen sein.

Die straffierten Linien bezeichnen das Areal am Pibersteinersee, das Thomas Tonweber mit Wohnungen verbauen will.
Projektweber Thomas Tonweber legte dem Bauausschuss eine adaptierte Planvariante vor.

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