Update: Vier große Splitt-Container als Blockademaßnahmen gegen Terrorgefahr beim Voitsberger Stadtfest

Die Polizei macht sich Gedanken, wie man die Bevölkerung bei Festen möglichst gut schützen kann.
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  • hochgeladen von Harald Almer

Nizza, Berlin, Stockholm, London, Paris. Die Serie der Attentate, wo Killer mit schweren Lkw in belebte Straßen eindringen und Menschen niedermähen, reißt nicht ab. Unter diesem Eindruck macht sich die Polizei im Bezirk Voitsberg viele Gedanken um die Sicherheit der Bevölkerung. Am Samstag, dem 1. Juli, findet am Voitsberger Hauptplatz das traditionelle Stadtfest statt, die Straßen zum Hauptplatz sind für den Verkehr gesperrt, damit die Menschen in Ruhe flanieren und feiern können.

Blockademaßnahmen

"Wir haben uns für dieses Fest Gedanken über Blockademaßnahmen mit mobilen Fahrzeugen gemacht", sagt Bezirkspolizeikommandant Johann Hohl. Aufgrund dieser Bedenken reichte nun die Stadtgemeinde Voitsberg als Veranstalter des Stadtfests einen Vorschlag bei der BH Voitsberg ein. "Wir werden auf den Hauptfahrbahnen - also bei den beiden Stadttoren - jeweils zwei große Container, gefüllt mit Splitt, aufstellen, die als Blockademaßnahmen dienen. Die Gasse wird gerade so breit sein, dass die Einsatzfahrzeuge durchkommen, auf jeden Fall muss ein möglicher Attentäter sein Gefährt ganz stark abbremsen", erklärt Stadtamtsdirektor Gernot Thürschweller. In der Bahnhofstraße werden neben dem WC-Wagen Betonleitwände als Absperrung aufgestellt. "Wir haben diese Maßnahmen jetzt einmal eingereicht und warten auf den Bescheid der Behörde", so Thürschweller abschließend.

Die Polizei macht sich Gedanken, wie man die Bevölkerung bei Festen möglichst gut schützen kann.
Bezirkspolizeikommandant Johann Hohl hat mit Blockademaßnahmen in Spielberg gute Erfahrungen.

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