Voitsberg als agrarischer Universalbezirk

Auch die Produkte des Betriebs wurden verkostet.
  • Auch die Produkte des Betriebs wurden verkostet.
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Um sich den wichtigen Themen, Chancen und Problemen im Bezirk zu widmen besuchte Landesrat Johann Seitinger gemeinsam mit Bgm. LAbg. Erwin Dirnberger und KO Werner Pressler den Betrieb "Webermichl" von Anita und Wilfried Lackner. Seitinger lobt Voitsberg in den höchsten Tönen, sieht aber auch noch Verbesserungen - vor allem in Hinsicht auf die kleinbäuerlichen Betriebe.

Kleine Betriebe fördern

"Voitsberg ist ein agrarischer Universalbezirk. Also das, was in der gesamten Steiermark produziert wird, spiegelt sich in Voitsberg wider, seien es Weine, Öle oder der Urlaub am Bauernhof", lobt Seitinger.
Die kleinen Betriebe im ländlichen Bereich stehen allerdings vor der Herausforderung des technischen Fortschrittes und brauchen Unterstützung. In Zukunft ist es noch notwendiger, die benachteiligten Betriebe aufrecht zu erhalten. Mit entsprechenden Abgeltungen durch Innovationsförderungen und Investitionsförderungen soll die Lebensqualität erhalten bleiben. So kann auch die Qualität gesichert werden, wenn weiterhin ehrliche Produkte ab Hof gekauft werden können. Denn ohne bäuerliche Vertretung sinkt die Wirkung im großen Kontext: "Nicht die Größe entscheidet über den Erfolg, sondern die Intelligenz", sagt Landesrat Seitinger.
Apropos Qualität: Bei der Zusammenlegung der Landwirtschaftskammern wurde auch auf Qualität gesetzt. Pressler bedankte sich erneut bei Seitinger für die Zusammenarbeit, um den neuen Standort möglichst nahe an Voitsberg zu bringen. Mit der Dreier-Lösung, also die drei Partner Graz-Umgebung, Deutschlandberg und Voitsberg auf Augenhöhe, wird ein neuer Standort kreiert und aufgebaut. Die Gesamtlösung ist nun für alle Beteiligten die beste, denn die Beratungsqualität wird aufrecht erhalten. 

Weltkulturerbe Lipizzanerzucht

Immer wieder stand die Frage in der Luft, ob es in Piber leistbar ist, die Lipizzaner zu züchten. Um sich den Zuchtapparat zu ersparen überlegte man, die Lipizzaner weltweit anzukaufen, wogegen man sich natürlich verwehrt hat. "Wir dürfen und können am Bestand der Lipizzaner nicht rütteln. Die Zuchtstätte muss in Piber bleiben, durch das Weltkulturerbe gäbe es eine nachhaltige Absicherung. Die Steiermark muss mehr mit der Pferdezucht in Verbindung gebracht werden", erklärt Landesrat Seitinger.

Erneuerbare Energie

In Sachen Energiewirtschaft und Klimaschutz steht der Bezirk ebenfalls vor Herausforderungen. Die Auswirkungen des Klimawandels sind nämlich nicht nur global zu spüren, sondern vor allem regional und lokal. Die erneuerbare Energie hat gigantische Möglichkeiten, die man im Bezirk nur nutzen muss. Von Gemeinde zu Gemeinde müssen die Themen wie Biomasse und erneuerbare Energie durchgearbeitet werden. Auch der Raum muss mit Direktvermarktern und Buschenschänken genutzt werden.

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