Verlieren wir unsere Jugend, verlieren wir unsere Zukunft!

Die Junge ÖVP mit Fabian Kohlbacher, Florian Greinix, Thomas Schlatzer und Adi Kern präsentiert den Mobilitätsscheck.
  • Die Junge ÖVP mit Fabian Kohlbacher, Florian Greinix, Thomas Schlatzer und Adi Kern präsentiert den Mobilitätsscheck.
  • Foto: JVP
  • hochgeladen von Harald Almer

Trotz der großen politischen Turbulenzen der letzten Wochen herrschte beim Bezirkstag der Jungen ÖVP Voitsberg Aufbruchstimmung. Bezirksparteiobmann Thomas Schlatzer verlieh in seiner Rede dem Dogma "Politik Neu" den notwendigen Nachdruck. Das Team rund um Schlatzer bemüht sich seit mehr als einem Jahr, junge Spuren zu hinterlassen. Eines von noch vielen geplanten Projekten ist aktuell der Mobilitätsscheck, mit dem bereits in den nächsten Wochen in die Umsetzungsphase übergegangen werden. Florian Greinix und Lukas Neumann stellten den Scheck vor.

Mobilitätsscheck

Jeder Studierende kann durch Vorweis eines Leistungsnachweises nach jedem Semester den Mobilitätsscheck in seiner Heimatgemeinde beantragen. Voraussetzung ist, dass der Hauptwohnsitz nicht an den Hochschulstandort verlegt wurde, denn nur so kann der Abwanderung entgegengewirkt werden. Die Förderung sollte je nach Gemeinde zwischen 100 und 150 Euro betragen. "Die anfallenden Kosten für Gemeinden sind nicht relevant, da diese durch den Finanzausgleich, den die Gemeinden pro Bürger ausbezahlt bekommen, ein Vielfaches dessen einnehmen können, was der Studierende die Gemeinden durch den Mobilitätsscheck kostet", meinte Schlatzer.
Die Junge ÖVP will sich konkret dem Thema Landflucht annehmen, besonders der Bezirk Voitsberg hat damit zu kämpfen. 5,4% beträgt die Abwanderungsrate in den letzten 25 Jahren. Von 54.500 Menschen leben nur noch 51.000 im Bezirk. Somit verzeichnet Voitsberg den größten Abzug in der gesamten Süd-, Ost- und Weststeiermark. Besonders auffällig ist, dass vor allem junge Studierende vermehrt ihren Wohnsitz nach Graz oder Wien verlegen. "Verlieren wir unsere Jugend, verlieren wir unsere Zukunft", sagt Schlatzer und bricht eine Lanze für die Initiative Mobilitätsscheck, um den Studierenden das Pendeln zwischen der Wohnsitz- und Hochschulgemeinde zu erleichtern.

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