Voitsberger Protestmarsch in Graz: Gegen Schließung von Gesundheitseinrichtungen im LKH Voitsberg

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Bericht: Christian S. Therisch - Foto: Markus Therisch

Protestmarsch zum Landhaus

Eine Rege Anteilnahme der Voitsberger Bevölkerung ist den Ruf Ihres engagierten Bürgermeisters, Ernst Meixner (SPÖ) nach Graz gefolgt. Im Beisein von Regionalpolitikern,
an der Spitze der Voitsberger Stadtrad Werner Blumauer, der den verhinderten Bürgermeister vertrat.

Der rund 1 km Lange Protestmarsch der durch Voitsberger Musikanten mit "Trauermusik" musikalisch begleitet wurde, führte von der Gries über die Herrengasse wo schlussendlich vor dem Landhaus das Ziel erreicht wurde.

Lautstark, aber auch zeitweise nachdenklich still, aufgrund dieses Umstandes
der „nicht mehr nachvollziehbaren politischen Entscheidungen“
war dementsprechend die Stimmungslage.

Bedenken der Bürger vorgebracht

Vor dem Landhaus wurden die Bedenken des "Bezirks- Voitsberg“ mit seinen über 52.000 Einwohnern den zahlreichen „Protest-Publikum“ und in unmittelbarer Nähe
(vor der Haustüre) dem im hell erleuchteten Landhaus befindlichen Politikern durch Stadtrad Blumauer, unüberhörbar übermittelt.

Mit der Protestaktion "Warnlichter" die ebenfalls gleichzeitig auf diese nicht nachvollziehbaren Entscheidungen aufmerksam machten waren sie:

"Eine gemeinsame, unüberhörbare Stimme"

Weitere Politiker aus der Region wie FiRef Sachernegg (SPÖ) und Gemeinderat Harald Sury (SPÖ) aus Voitsberg, sowie StR Scheibner (SPÖ) aus Köflach die Bürgermeister Zagler vertrat, Ingrid Lechner-Sonnek (Grüne), die Grazer Stadträtin Elke Kahr (KPÖ) und weitere waren der Delegation nach Graz gefolgt bzw. begleiteten die Protest-Bewegung.

21.000 Bürger & Steuerzahler ernst nehmen

Die insgesamt über 21.000 Stimmen gegen die Schließung der Geburtenstation im LKH Voitsberg dürfen nicht ignoriert werden.

Auf der einen Seite werden durch den hinderfragungswürdigen ESM Vertrag den Banken fast immerwährenden, unbeschränkten Zugang zu den "finanziellen Ressourcen" der Staaten gewährt -und im Sozialen Bereich
ist ein Einschnitt nach dem anderen in Planung.

Hier läuft etwas gewaltig falsch.

Zügel wieder selbst in die Hand nehmen

Da externe Consulting-Firmen sehr stark in die "Entscheidungsfindung" der Landespolitiker involviert sind - deren Ziele jedoch nicht unbedingt dem Wohl des Bürgers dienen sondern den kühlen Zahlen - so sei dem Sozialen Resort des Landes geraten, "die Zügel wieder selbst in die Hand zu nehmen" und

sozial und vor allem Menschliche Politik wieder spürbar werden zu lassen.

Ein Lächeln gab es nur für die Kamera, allen war die Brisanz und Wichtigkeit Ihrer Mission: ein Sprachrohr für weitere die nicht kommen konnten zu sein bewusst.

Die Politik hat das Wohl der sie wählenden Bürger zu vertreten und nicht
"extern erstellte Business-Pläne" fern der Menschlichkeit und Demokratie!

Es geht um Menschenleben und um die Gesundheitliche Grundversorgung einer Großregion .
Hier wurde von Seiten der Politik viel Porzellan zerschlagen,

„Vertrauen ist kaum noch vorhanden“

Der Erste Schritt wäre die Rücknahme dieses widersinnigen, der Bevölkerung vor vollendende Tatsachen stellenden, realitätsfernen Planes.

Umdenken - Vertrauen zurückgewinnen respektive wieder verdienen

nur "Der denkende Mensch ändert seine Meinung

sagte schon so treffend Friedrich Nietzsche – bitte tun Sie dies, sie werden auch von uns Steuerzahlern dafür bezahlt, genießen einen zusätzlichen Vertrauensvorschuss (gegenwärtig nicht mehr vorhanden) und machen es nicht um sonst.

Sehr geehrte Frau Landesrätin Mag. Kristina Edlinger-Ploder !

- der symbolisch mitgebrachte Kinder-Sarg darf nicht zur Anwendung kommen. Und außerdem es sind wieder bald Wahlen,

Gedächtnis des Wählers

Der Wähler vergisst nicht, ganz so nebenbei , auch schaden Sie Ihrer Partei
durch Stimmen-Verlust, auch so nebenbei , den die Gesundheit kennt kein Parteibuch.

Liebe Grüsse Frau Landesrätin, Magistra Edlinger-Ploder, herzlichst Christian S. Therisch ein Voitsberger Bürger ohne Parteizugehörigkeit , auch so nebenbei erwähnt.
----
weiterführende Links , respektive Bericht-Erwähnung
Stadt Voitsberg: Voitsberg Aktuell (4/2012) Seite 9
http://www.voitsberg.at/uploads/media/Aktuell_4-2012_WEB.pdf
sowie Woche Print - (online Archivierung) : Ausgabe 51/2012 - Seite 17

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